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Politik international

WTO: Lamy schürt neue Hoffnung für Doha-Runde

von , am
29.07.2010

Genf - Neue Themen und Diskussionen in ständig wechselnden Kleingruppen sollen wieder Schwung in die Verhandlungen der Welthandelsorganisation bringen.

Pascal Lamy, WTO-Generaldirektor © WTO

Es sei an der Zeit, aus der Sackgasse herauszukommen, betonte WTO-Generalsekretär Pascal Lamy in Genf vor dem Handelsausschuss. Die USA hatten zuvor einzeln mit China und Indien über einen besseren Marktzugang für Industrieprodukte diskutiert. Der Versuch blieb allerdings ohne Ergebnis. Jetzt soll das Geschehen wieder in die WTO-Gremien nach Genf verlagert werden. Fischerei und Antidumping-Maßnahmen gehören zu den neuen Themen, die bisher in der Doha-Runde ausgeklammert blieben. Von einer breiteren Verhandlungsmasse verspricht sich Lamy neue Impulse.

Verschiedene Fragestellungen sollen nach der Sommerpause parallel zur üblichen Einteilung in Landwirtschaft, Industrieprodukte und Dienstleistungen zwischen den Vertretern von zwölf WTO-Mitgliedstaaten besprochen werden. Mitte Oktober will Lamy prüfen, ob die Kleingruppenformate weitergeholfen haben. (aiz)

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