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Infektionsgefahr

Zeckenbiss: Borreliose-Infektionen sind gestiegen

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Katharina Krenn, agrarheute
am
10.08.2016

Die Infektionsrate von Borreliose ist in Brandenburg um 32 Prozent gestiegen. Es sind im 1. Halbjahr deutlich mehr Menschen als im Vorjahreszeitraum erkrankt.

Durch Zeckenstiche haben sich in der ersten Hälfte dieses Jahres in Brandenburg 425 Menschen mit Lyme-Borreliose infiziert. Das seien deutlich mehr als im Vorjahreszeitraum, teilte das Gesundheitsministerium am Dienstag in Potsdam mit. Bis Anfang August seien 700 Fälle von Borreliose gemeldet worden. Im gesamten Vorjahr hatten die Gesundheitsbehörden 1.206 Lyme-Borreliose-Infektionen registriert.

Hier gab es 2015 die meisten Erkrankungen

Die meisten Erkrankungen (134) gab es im Vorjahr im Landkreis Potsdam-Mittelmark. Auch in den Landkreisen Dahme-Spreewald (119) und Oberhavel (117) kam es zu überdurchschnittlich vielen Zeckenstichen.
 

Zeckenbiss: Das sollten Sie tun

Das Robert-Koch-Institut (RKI) empfiehlt bei einem möglichen Zeckenbefall einen Kreis mit einem Kugelschreiber um die Einstichstelle zu zeichnen und sie zu beobachten. Bilde sich nach einigen Tagen eine deutliche ringförmige Hautrötung, sollte ein Hausarzt aufgesucht werden. Weitere Tipps bei einem Zeckenbiss lesen Sie hier.

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