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Ernährung und Gesundheit

An Zeckenimpfung denken

Externer Autor
am
15.05.2010

München - Wer einen vollständigen und mehrere Jahre anhaltenden Schutz gegen die von Zecken übertragene FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) haben will, muss sich zunächst insgesamt dreimal impfen lassen. Doch damit nicht genug.

Die Impfung muss alle drei bis fünf Jahren aufgefrischt werden. Die ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt sie Personen, die in Risikogebieten dem Erreger beziehungsweise den ihn übertragenden Zecken ausgesetzt sind.

Darauf weisen die landwirtschaftlichen Sozialversicherungen hin. Sie halten dafür auch ein Informationsblatt bereit.

 

Zu den Risikogebieten in Deutschland gehören:

  • weite Teile Bayerns und
  • Baden-Württembergs sowie einzelne Landkreise in
  • Rheinland-Pfalz
  • Hessen und
  • Thüringen

darüber hinaus Teile von

  • Österreich
  • der Schweiz
  • Skandinaviens und
  • Osteuropas.

Eine Infektion mit FSME-Viren kann zu einer besonders schweren Erkrankung von Hirnhautentzündung führen, die ursächlich nicht mit Medikamenten behandelt werden kann. Menschen, die sich viel in Risikogebieten im Wald aufhalten, wird daher die Impfung empfohlen.

Zeckenbisse beobachten

Neben der FSME können Zecken auch Borreliose übertragen. Eine Impfung gegen diese Infektion ist nicht möglich. Allerdings kann eine Borreliose mit Antibiotika behandelt werden, wenn sie frühzeitig erkannt wird. Deshalb ist es besonders wichtig, nach einem Zeckenbiss die Hautstelle noch einige Wochen zu beobachten und, falls es zu einer Hautrötung kommt, die Ursache von einem Arzt abklären zu lassen.

Übrigens: Arbeitgeber von Forstarbeitern müssen ihre Beschäftigten laut Biostoffverordnung auf die Möglichkeit einer FSME-Impfung hinweisen. (pd/dlz agrarmagazin)

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