Login
Scheunenbrand

Zerstörte Traktoren und 350.000 Euro Schaden

Thumbnail
Eva Eckinger, agrarheute
am
24.11.2015

Eine Scheune in Niedersachsen brannte am Wochenende vollständig nieder. Die darin untergebrachten Traktoren und Maschinen wurden ein Raub der Flammen. Auch Stallung und Wohnhaus des Hofes waren in Gefahr.

Am Samstag ging aus bisher unbekannter Ursache eine Scheune im niedersächsischen Heinbockel in Flammen auf. Wie die Polizeiinspektion Stade mitteilt, brach das Feuer gegen 18.30 Uhr auf dem Grundstück eines landwirtschaftlichen Anwesens aus. Es wurden umgehend die Polizei sowie die Ortswehren alarmiert. Als diese an der Einsatzstelle eintrafen, standen in einen halboffenen Unterstand bereits mehrere Traktoren sowie Teile der Scheune lichterloh in Flammen.

Bei dem Brand kam glücklicherweise niemand zu Schaden und der vorsorglich alarmierte Rettungswagen der Johanniter musste nicht eingreifen. Nach ersten Schätzungen der Feuerwehr sowie Polizei beläuft sich der Schaden am Gebäude sowie den hochwertigen Maschinen und Geräten auf eine Summe von circa 350.000 Euro.

Stallung mit Milchvieh in Gefahr

Im unmittelbarer Nachbarschaft befanden sich Milchvieh-Stall sowie das Wohnhaus. Um ein Ausbreiten des Feuers auf diese angrenzenden Gebäude zu verhindern, wurden laut Polizeiangaben zusätzliche Einsatzkräfte der Feuerwehren sowie eine Drehleiter angefordert. Die insgesamt rund 90 Feuerwehrleute mussten teilweise schweren Atemschutz anlegen, um mit den Löscharbeiten beginnen zu können.

Löscharbeiten brennender Traktoren

Es gelang ihnen schließlich, den Brand unter Kontrolle zu bringen, bevor er sich auf die angrenzenden Gebäude ausbreiten konnte. Um jedoch ein Auflodern der Flammen zu verhindern und die brennenden Landmaschinen endgültig zu löschen, mussten die Traktoren längere Zeit mit Löschschaum bedeckt werden. Mit einer Wärmebildkamera suchten die Einsatzkräfte anschließend noch nach versteckten Brandnestern.

Tatortermittler wollen Brandursache klären

Zur Klärung der Brandursache wurden nun Spezialisten eingesetzt. Polizeiliche Tatortermittler nahmen noch vor Ort die ersten Untersuchungen auf. Wie die Polizei mitteilt, werden aber genaue Ergebnisse erst nach den Recherchen der Brandexperten erwartet.

Auch interessant