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Umwelt

Zusammenarbeit mit EU bei der Bodenprüfung

von , am
17.12.2009

Bern - Die Schweiz kann gemeinsam mit der EU Methoden zur Beurteilung der Bodenqualität und zur Bodenüberwachung entwickeln. Sie schliesst mit dem Joint Research Center der EU-Kommission in Ispra (Italien) eine Vereinbarung ab.

© Werkbild

Die Vereinbarung, die der Bundesrat am 16. Dezember beschloss, dient dem Austausch von Bodenwissen und -informationen, etwa zur Harmonisierung der Datenerfassung und der Qualitätskontrolle. So könnten die EU und die Schweiz ihre Ressourcen effizient einsetzen, und die Vergleichbarkeit der Ergebnisse sei gewährleistet, hielt der Bundesrat fest.

Von gemeinsamem Interesse sei zudem die Forschung und Entwicklung von neuen Modellierungstechniken und Indikatoren sowie die Analyse von Szenarien im Zusammenhang mit den wichtigsten Gefahren für den Boden: Erosion, Verdichtung, Verlust der organischen Substanz, Versiegelung, Hangrutschungen, Verschmutzungen und Verlust der Biodiversität. Die Vereinbarung ergänzt die bereits bestehende Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und der EU im Rahmen der Umweltbeobachtung. (pd)

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