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Großbrand

Zwei Millionen Euro Schaden bei Brand auf Agrarbetrieb

Löschen eines Großbrandes
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Eva Eckinger, agrarheute
am
21.09.2017

Bei einem Großbrand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Baden-Württemberg entstand ein Millionenschaden. Anlagentechnik, Lagergut und Photovoltaikanlage verbrannten.

Wie der Kreisfeuerwehrverband Bodenseekreis e. V. berichtet, ist es am Mittwochnachmittag aus noch ungeklärter Ursache auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Uhldingen-Mühlhofen im Bodenseekreis in Baden-Württemberg zu einem Großbrand gekommen.

Die Bilanz: Sachschaden in Höhe von rund zwei Millionen Euro und ein völlig zerstörtes Ökonomiegebäude. Glücklicherweise gab es keine Verletzten.

Großbrand in landwirtschaftlichem Betriebsgebäude

Feuerwehr löscht Brand

Der Hofbesitzer entdeckte gegen 15.45 Uhr den Brand in einem Ökonomiegebäude, einem sogenannten CA-Lager, in dem Äpfel gekühlt und in einer kontrollierten, sauerstoffreduzierten Atmosphäre gelagert werden, so die Feuerwehr.

Da das Gebäude beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits nahezu in Vollbrand stand, konzentrierte man sich zuerst auf den Schutz der umliegenden Wohn- und Betriebsgebäude.

Feuer mit Rauchentwicklung: Warn-App "Nina"

Ein Übergreifen des Brandes auf weitere Gebäude konnte erfolgreich verhindert werden. Aufgrund starker Rauchentwicklung wurden die Anwohner mit Radio- und Lautsprecherdurchsagen sowie über die Warn-App "Nina" des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe aufgefordert, geschlossene Räume aufzusuchen und Fenster und Türen geschlossen zu halten, berichtet der Kreisfeuerwehrverband Bodenseekreis.

Agrarbetrieb: Photovoltaikanlage sowie Lagergut verbrannt

Löscharbeiten der Feuerwehr auf Betrieb

An dem Gebäude, der darin befindlichen Anlagentechnik und dem Lagergut sowie einer großflächigen Photovoltaikanlage sei augenscheinlich Totalschaden entstanden. Der Sachschaden beläuft sich vorläufigen Schätzungen zufolge auf rund zwei Millionen Euro.

Neben 105 Feuerwehrleuten sowie neun Einsatzkräften des Deutschen Roten Kreuzes war auch der Bürgermeister zur Brandstelle gekommen, um sich persönlich einen Überblick zu verschaffen. Die Polizei war mit sechs Beamten vor Ort und hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Mit Material von Kreisfeuerwehrverband Bodenseekreis e.V.

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