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Weizenqualität

Auffällig niedrige Hektolitergewichte

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Werner Raupert, LAND & Forst
am
28.09.2016

Auch in diesem Jahr zeigen sich die Qualitäten von Roggen und Weizen je nach Region und Standort sehr unterschiedlich. Nach den vorläufigen Untersuchungsergebnissen auf Basis der ersten Mühlenmuster ist nach Angaben von Jens Begemann, MRI, eine generelle, flächendeckende Qualitätsaussage für Deutschland nicht möglich.

Während beim Weizen in den östlichen Regionen mittlere bis hohe Proteingehalte, geringe hl-Gewichte bei häufig sehr kleiner Kornausprägung und Qualitätseinbußen bei Fallzahl-instabilen Sorten vorherrschen, fallen im Norden (MV) die Rohproteingehalte durchschnittlich bis höher aus. Auch hier sind die geringeren hl-Gewichte auffällig, berichtete Andreas Lege, Verband der Landwirtschaftskammern. Ins Auge fällt in diesem Jahr der höhere Schmachtkornanteil. Bei späterer Ernte sind zudem häufig Fallzahlprobleme aufgetreten. Die Qualitäten beim Winterroggen sind gekennzeichnet durch zunächst gute und später schwächere Fallzahlen und wenig Mutterkorn (lediglich in Niedersachsen etwas relevanter).

 

Mehr zum Thema lesen Sie in der LAND & Forst Ausgabe 39/2016, Seite 20. Möchten Sie die LAND & Forst zum Probelesen bestellen? Dann klicken Sie hier…

 

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