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Agrarpolitik

Ausbreitung des Wolfes: Schafhalter in verzweifelter Lage

von , am
18.02.2015

Heiko Schmidt, Vorsitzender des Landesschafzuchtverbandes Weser-Ems, lehnt eine ungehinderte Ausbreitung des Wolfes ab. Die LAND & Forst hat ihn zu seinen Gründen befragt.

Heiko Schmidt © Ahlers

Die Frage, wie die Stimmung bei den Schafhaltern in der Landkreisen Diepholz und Vechta ist, fasst Heiko Schmidt in einem Wort zusammen: Verzweifelt! Seit Anfang November gab es in der Region 21 Nutztierrisse mit Verdacht auf den Wolf. Dabei wurden fast 50 Tiere getötet und 25 verletzt. Schmidt fährt fort: "Zeitgleich diskutieren wir mit dem Landwirtschaftsministerium über Tierschutz und Tierwohl. Können Sie sich die Angstzustände, den Stress und die Qualen unserer Tiere vorstellen, die gehetzt, gewürgt, verletzt oder getötet werden? Etliche Schafe mussten eingeschläfert werden, weil sie nach Kehlbissen ein Loch in der Luftröhre hatten und qualvoll verendet wären".

Was Heiko Schmidt von der Richtlinie Wolf und der "Task Force Herdenschutz" hält und was die Ausbreitung des Wolfes seiner Meinung nach bewirken wird, erfahren Sie in der LAND & Forst-Ausgabe 09/15 auf Seite 11. Möchten Sie die LAND & Forst zum Probelesen bestellen? Dann klicken Sie hier…
 
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