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Agrarreform

Agrarförderung: Antrag geobasiert erstellen

Anna Lena Niehoff, Franz Josef Schoo, LWK Niedersachsen
am
11.02.2016

Seit mehr als einem Jahr ist die neue Agrarreform eingeführt. Der zweite Antragszeitraum innerhalb der Förderperiode naht. Über Änderungen im digitalen ANDI-Antragsverfahren 2016 informiert die LAND & Forst Ausgabe 6.

Das Sammelantragsverfahren 2016 beinhaltet grundlegende Neuerungen, die sich unter dem Stichwort „geobasierte Antragstellung“ zusammenfassen lassen. Erste Eckpunkte der geobasierten Antragsstellung stehen nunmehr fest: Eine Fläche wird im Antragsverfahren 2016 nicht mehr über die eingetragene Hektargröße (numerisch) beantragt, sondern nur noch über die digital im ANDI-Programm anzufertigende Zeichnung der beantragten Fläche selbst (geobasierte Antragstellung). Kurz gesagt: Die Geometrie der Zeichnung zählt nun!

Geobasierte Antragsstellung

Wie läuft dieses Verfahren ab? Für jeden Schlag, Teilschlag und jedes Landschaftselement ist die vom Antragsteller bewirtschaftete Fläche exakt hinsichtlich der Lage digital einzuzeichnen. Die Flächengröße, die sich aus der Umrisszeichnung ergibt, wird automatisch übernommen und kann nicht verändert werden.


Mit der ANDI-DVD 2016 werden zwar die Vorjahresskizzen aus 2015 zur Orientierung wieder mitgeliefert, in den allermeisten Fällen werden diese jedoch anzupassen bzw. durch neue, exakte Zeichnungen zu ersetzen sein.

WEB-Dienst zeigt Flächen an

Im Zuge der geobasierten Antragsstellung können in ANDI 2016 alle eingezeichneten Geometrien (Zeichnungen), auch der jeweils benachbarten Schläge,  über einen WEB-Dienst angezeigt werden. Damit hat jeder Antragssteller nach und nach die Möglichkeit, Flächenüberlappungen zu identifizieren, da vorgesehen ist, die Schlagzeichnungen täglich entsprechend der erfolgten Uploads der Antragsteller zu aktualisieren.

Beantragte Flächen durch Datenupload korrigiert

Bis zum Ende der Frist für die Antragstellung (17. April) können die Schlagzeichnungen und damit auch die beantragten Flächen durch einen erneuten Datenupload korrigiert werden. Um bereits jetzt eine erste Einschätzung zu erhalten, welche Schläge sich 2015 überschnitten haben, stellt das Servicezentrum Landentwicklung und Agrarförderung ein Web-Portal zur Verfügung. In diesem fPortal sind die Schläge und deren Überschneidungen auf Grundlage der im letzten Jahr abgegebenen Skizzen dargestellt. (www.lwk-niedersachsen.de (Webcode 01030387). 

Mehr zum Thema lesen Sie in der LAND & Forst Ausgabe 6/2016 auf Seite 18. Möchten Sie die LAND & Forst zum Probelesen bestellen? Dann klicken Sie hier…

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