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Agrarmesse

EuroTier 2016: Größer und internationaler als je zuvor

Ausstellung von Milchvieh auf Eurotier
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Birgit Greuner, LAND & Forst
am
05.10.2016

Hannover - Die EuroTier 2016 findet vom 15. bis 18. November statt. Die weltweite Leitmesse für Tierhaltungsprofis wird größer und internationaler als je zuvor.

Die Agrarmesse "EuroTier" gewinnt nach Einschätzung der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) immer mehr an Bedeutung. Die weltweite Leitmesse für Tierhaltungsprofis werde in diesem Jahr jedenfalls größer und internationaler als je zuvor, teilte die (DLG) als Veranstalter jetzt bei einer Pressekonferenz mit.

Zu der Messe vom 15. bis 18. November in Hannover, die im zweijährigen Rythmus stattfindet, werden rund 2.600 Aussteller aus 57 Ländern erwartet. Die Beteiligung liege damit deutlich über dem bisherigen Rekordjahr 2012. 150.000 Fachbesucher sollen kommen.Auf dem Messegelände in Hannover werde in diesem Jahr auch die Ausstellungsfläche mit gut 280.000 Quadratmetern einen neuen Höchststand erreichen. Dort werden Neuheiten rund um die landwirtschaftliche Tierhaltung präsentiert.

EuroTier mit immer mehr internationalen Ausstellern

Vor allem die Zahl der internationalen Aussteller wachse immer weiter, sagte DLG-Hauptgeschäftsführer Reinhard Grandke. Die meisten ausländischen Anbieter kommen aus den Niederlanden (231), China (179) und Frankreich (148).

Die Agrarwirtschaft stehe vor der großen Herausforderung, schon bald bis zu zehn Milliarden Menschen ernähren zu müssen, sagte Grandke. Man müsse zudem davon ausgehen, dass die Menschen weltweit künftig immer mehr Fleisch und veredelte Produkte konsumieren werden.

Dieser Herausforderung könne nur eine moderne Landwirtschaft begegnen. Sie müsse die technologischen Innovationen anwenden, um die fruchtbaren Acker- und Gründlandflächen effizient zu nutzen und zugleich die Belastungen für die Umwelt zu minimieren.

Stimmung weiterhin verhalten

Die derzeitige Stimmung unter den deutschen Landwirten bezeichnete Grandke unter Berufung auf vorläufige Ergebnisse des aktuellen DLG-Trendmonitors als "weiterhin verhalten". Zwar erholten sich die Schweinepreise allmählich. Der Preisdruck für Marktfruchterzeuger sei wegen der weltweit guten Ernten aber groß. Auch für die Milchviehhalter sei die Lage weiterhin schwierig. "Und ich glaube nicht, dass die Zeit der niedrigen Milchpreise vorbei ist", sagte Grandke.

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