Login
Düngeverordnung

Gülleverbringung: Kosten steigen deutlich

Guelleverteiler-Guelleverordnung
Thumbnail
Christa Diekmann-Lenartz, LAND & Forst
am
17.11.2017

Künftig müssen mehr Nährstoffe aus Veredlungsregionen exportiert werden. Kurzfristig ist mit einem deutlichen Kostenanstieg für die Gülleverbringung zu rechnen.

Die neue Düngeverordnung hat zur Folge, dass künftig noch mehr Nährstoffe aus den Veredlungsregionen exportiert werden müssen. Derzeit gibt es dabei große Engpässe.

Um eine Abstockung von Tierzahlen zu vermeiden, bieten sich folgende Wege bzw. Maßnahmen an wie:

  • einzelbetriebliche Kooperationen von Abgeber und Aufnehmer,
  • die Schaffung von mehr Lagerraum
  • die technische Aufbereitung der Gülle.

Düngeverordnung bringt Mehrkosten

Mit Inkrafttreten der neuen Düngeverordnung hat eine neue Zeitrechnung begonnen, sagt Kreislandwirt und Aufsichtsratsvorsitzender der Naturdung-Verwertung (NDV) in Vechta Norbert Meyer. Die Neuregelungen haben jetzt im Herbst einen immensen „Stau“ an Gülle bzw. Mist und HTK bewirkt.

Ursache war die Unsicherheit der Betriebe angesichts der Düngeverordnung und die ungünstigen Witterungsbedingungen. Noch traut sich niemand einzuschätzen, wie es im kommenden Frühjahr aussehen wird.

Bei der NDV geht man auf jeden Fall von deutlich steigenden Kosten aus, sagt Bernd Stania, Geschäftsführer der NDV.

Mehr zum Thema mit interessanten Aussagen von Aufnehmern und Abgebern von Gülle sowie einem Interview mit dem Leiter der Düngebehörde der LWK-Niedersachsen Franz-Jansen Minßen lesen Sie in der LAND & Forst 47/17 in der kommenden Woche.

Die Düngeverordnung auf einen Blick: Eine Auflistung aller Artikel zur Düngeverordnung, die bisher in der LAND & Forst erschienen sind, finden Sie hier...

Auch interessant