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Reform des Grundstücksverkehrsrechts

Junge Landwirte diskutieren über Bodenpreise

Kartoffelacker
Friederike Husmann von der LAND & Forst
am
08.11.2016

Das Grundstücksverkehrsrecht in Niedersachsen soll reformiert werden. Junglandwirte und Politiker diskutierten die geplante Reform in Rieste (Lkr. Osnabrück).

Schon bald soll der angekündigte Referentenentwurf zur Reform des Grundstücksverkehrsrechts in Niedersachsen veröffentlicht werden. Im Forum des Landtechnik-Unternehmens Kotte in Rieste, im Landkreis Osnabrück, diskutierten Junglandwirte mit politischen Vertretern über Sinn und Unsinn des Papiers.

Die Veranstaltung mit dem Schwerpunkt „Bodenmarkt“ war Teil der Veranstaltungsreihe „Perspektiven des (Land-)Wirtschaftens“. Junglandwirte Niedersachsen, die Niedersächsische Landjugend (NLJ) und die Niedersächsische Marketinggesellschaft laden dazu in regelmäßigen Abständen ein. Es ging bei dem Treffen aber nicht nur um weiterführende Gesetze, sondern auch um die langfristige Entwicklung des Bodenmarktes und Perspektiven für zukünftige Betriebsleiter.

Politik soll sich nicht in Bodenmarkt einmischen

Diskussion mit Junglandwirten

Klare Ansagen gab es zu Beginn der Podiumsdiskussion von Stefan Koelmann, Mitglied im Agrarausschuss der NLJ und Tobias Zarth, der den Arbeitskreis Agrar der Junglandwirte Niedersachsen vertreten hat. Beide sind selbst Landwirte und möchten ihre Betriebe weiter entwickeln. Die Einmischung der Politik in den Bodenmarkt halten sie für kontraproduktiv. „Wir müssen weg von Reglementierungen und Obergrenzen. Die Flächenpreise unterliegen dem Markt“, so die Einschätzung von Sauenhalter Koelmann.

Was andere junge Landwirte zum Thema Bodenmarkt sagen und warum sie sich damit beschäftigen, berichtet LAND & Forst- Autorin Friederike Husmann in der LAND & Forst Ausgabe 46/2016. Möchten Sie die LAND & Forst zum Probelesen bestellen? Dann klicken Sie hier…

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