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Kälbermast

Kalbfleisch: Kontrollgemeinschaft überwacht Qualität

Kälber trinken Milch.
Jan-Gerd Ahlers, LAND & Forst
am
13.09.2017

Seit 20 Jahren gibt es die Kontrollgemeinschaft Deutsches Kalbfleisch: 130 Betriebe mit 360 Ställen werden regelmäßig umfassend kontrolliert.

Mit einem ausgefeilten und umfassenden Kontrollprogramm im Rahmen der QS Qualität und Sicherheit sorgt die Kontrollgemeinschaft Deutsches Kalbfleisch (KDK) seit 20 Jahren für ein sicheres Produkt.

Neben dem Rückstandskontrollprogramm auf unerlaubte Substanzen werden die Futtermittel und der Einsatz von Antibiotika überwacht.

Der Kontrollgemeinschaft gehören 130 Betriebe mit 360 Ställen an; ihr Anteil an der deutschen Kalbfleischerzeugung beträgt 80 %.

Kalbfleisch lückenlos rückverfolgen

Der Vorsitzende der KDK, Markus Dammann, sieht die Kälberbetriebe gut gerüstet. Die Stallböden seien heute in der Regel bei Neu- und Umbauten mit einer Gummiauflage versehen und die Kälber würden zusätzlich zur Milch Raufutter zur freien Aufnahme bekommen.

Spezialisierte Schlacht- und Zerlegebetriebe (Bahlmann, Brüninghoff und Westfleisch) vermarkten etwa 280.000 Kälber mit Zertifikat. Sie werden in Deutschland geboren, aufgezogen und gemästet, geschlachtet und zerlegt.

Dr. Bernhard Schlindwein, Geschäftsführer der KDK, betonte: „Das ist die Grundlage für eine lückenlose Rückverfolgbarkeit und für Vertrauen in die heimische Erzeugung.“

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