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Schweinehaltung

Kupierverzicht in Niedersachsen: Landkreise gehen unterschiedlich vor

Ferkel im Stall
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Christa Diekmann-Lenartz, LAND & Forst
am
02.07.2019

Der Aktionsplan Kupierverzicht gilt seit 1. Juli. Einzelne Landkreise Niedersachsens setzen den Erlass hierzu unterschiedlich um.

Seit dem 1. Juli 2019 ist der nationale Aktionsplan Kupierverzicht scharf geschaltet. Der niedersächsische Erlass wurde schon länger erwartet. Vergangene Woche wurde er nun doch noch kurz vor dem 1. Juli veröffentlicht.

Somit gilt der Aktionsplan auch in Niedersachsen zum 1. Juli. Die Kreisveterinärbehörden sind angewiesen, ihre schweinehaltenden Betriebe zu informieren und entsprechende Unterlagen einzufordern.

Niedersächsische Veterinärämter reagieren unterschiedlich

Bei der Umsetzung des Erlasses gehen die niedersächsischen Veterinärämter wegen der Kurzfristigkeit allerdings etwas unterschiedlich vor. Der Landkreis Osnabrück hat seine Schweinehalter zum Beispiel aufgefordert, die Tierhaltererklärung und die betriebliche Risikoanalyse zum 1. Juli 2019 abzugeben.

Der Kreis Cloppenburg dagegen gewährt den Betrieben eine Frist bis zum 1. Oktober 2019, sagte Kreisveterinär Dr. Karl-Wilhelm Paschertz.

Die beiden Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim wollen sich noch abstimmen bezüglich einer einheitlichen Vorgehensweise. Das betont Dr. Hermann Kramer, Kreisveterinär der Grafschaft.

Sein Kollege vom Landkreis Diepholz, Dr. Karljosef Graf, teilte auf Anfrage mit, dass man sich ebenfalls noch in der Abstimmung befinde, aber die Frist 1. Juli 2019 für die Schweinehalter nicht mehr umzusetzen sei.   

Mehr zum Inhalt des Nationalen Aktionsplans Kupierverzicht lesen Sie hier...

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