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Dürre

Otte-Kinast: Etwa 21.000 Euro pro Betrieb an Dürrehilfe

Bewässerung im Dürrejahr 2018
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Birgit Greuner, LAND & Forst
am
30.11.2018

Seit November konnten Niedersachsens Landwirte Dürrehilfe beantragen, wenn sie von der Trockenheit besonders betroffen sind. Wieviel Anträge eingegangen sind.

Die Dürre 2018 wurde von der Bundesregierung im August 2018 als ein Witterungsereignis von nationalem Ausmaß eingestuft, so dass im Oktober ein Hilfsprogramm von Bund und Ländern für eine Dürrehilfe geschaffen wurde. Seit 1. November konnten Niedersachsens Landwirte einen Antrag stellen.

Bis zum Stichtag gestern (29. November) sind 1.800 Anträge bei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen (LWK) eingegangen.

Etwa 21.000 Euro pro Betrieb

Diese Zahl gab Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast anlässlich der gestrigen Kammerversammlung in der Weser-Ems-Halle Oldenburg bekannt. Die Bearbeitung ist angelaufen. Es deutet sich eine durchschnittliche Zahlung in der Größenordnung von etwa 21.000 Euro pro Betrieb an.

Ab 14. Dezember: Direktzahlungen inklusive Greening-Prämie

Außerdem teilte Ministerin Otte-Kinast mit, dass die Direktzahlungen inklusive der Greening-Prämie ab dem 14. Dezember an die landwirtschaftlichen Betriebe überwiesen werden.

"Das ist deutlich früher als in den Vorjahren, wo wir immer zum Jahreswechsel ausgezahlt haben", erklärte Otte-Kinast. Sie sei stolz, dass Niedersachsen neben Hessen das einzige Bundesland ist, das es schafft, in diesem schwierigen Dürrejahr das Geld früher auf die Höfe zu bekommen. Sie dankte den Mitarbeitern, die "an diesem Kraftakt beteiligt sind".

Mit Material von Niedersächsisches Landwirtschaftsministerium

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