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Betriebsführung

Was die Strombörse zu bieten hatte

von , am
21.05.2015

Ein Großteil der Biogasanlagen verkauft ihren Strom über Händler an der Strombörse. Ein Fazit aus den ersten drei Jahren. Teil 1: Managementprämie und Regelenergie.

Von der Stromdirektvermarktung an der Börse hatte sich mancher Betreiber mehr versprochen. © Mühlhausen/landpixel
Mit der Einführung des Marktprämienmodells am 1. Januar 2012 wurde die Stromdirektvermarktung für Biogasanlagen zu einer finanziell interessanten Alternative zur Festeinspeisung aufgewertet. Das Marktprämienmodell garantiert Biogasanlagen dabei, dass die Stromproduktion, auch beim Verkauf an einen Direktvermarkter, nicht unterhalb die gesetzlich garantierte EEG-Vergütung fallen kann.
 
Doch wie groß fallen die finanziellen Vorteile durch die Direktvermarktung mit der Erfahrung von nunmehr drei Jahren tatsächlich aus? Im Rahmen des Marktprämienmodells wurde Biogasanlagen, zusätzlich zu der sicheren Vergütung nach dem jeweiligen EEG, eine Managementprämie garantiert, wenn diese ihren Strom an einen Direktvermarkter liefern. Die Managementprämie wird vom Energieversorgungsunternehmen gezahlt und stellt einen festen Mehrerlös durch die Direktvermarktung dar. In der Regel wird die Managementprämie mit dem Direktvermarkter geteilt. In guten Verträgen erhält die Biogasanlage etwa 75 % der gezahlten Managementprämie.

Mehr zum Thema lesen Sie in der LAND & Forst Ausgabe 21/2015 auf Seite 12 und 13. Möchten Sie die LAND & Forst für einen Monat gratis zum Probelesen bestellen? Dann klicken Sie hier...

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