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Offensive

Umbau der Schweinehaltung: Niedersachsen und NRW arbeiten zusammen

Schweinehalter demonstrieren in Münster
Steffen Bach
am
17.01.2017

Niedersachsen und NRW wollen bei der Weiterentwicklung der Schweinehaltung enger zusammenarbeiten. Wie, das wurde jetzt in der „Münsteraner Erklärung“ formuliert.

Die beiden grünen Landwirtschaftsminister aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen gehen beim Umbau der Schweinehaltung in die Offensive. Am vergangenen Donnerstag unterzeichneten Christian Meyer und Johannes Remmel zunächst die mit der Überschrift „Saugut – Gemeinsam das Tierwohl verbessern und die Sau rauslassen!“ versehene „Münsteraner Erklärung“.

Anschließend trafen sie sich unter dem Motto „Zukunftsfähige Schweinehaltung – tiergerecht und nachhaltig“ mit Verbandsvertretern.

Schweinehalter aus Niedersachsen und NRW demonstrieren

Schweinehalter aus Niedersachsen und Westfalen sorgten mit einer Demonstration in Münster für einen weiteren Tagesordnungspunkt. Noch vor der Pressekonferenz demonstrierten mehr als 100 Schweinehalter vor dem Veranstaltungsgebäude und überreichten den Ministern eine Resolution. Sie waren darüber verärgert, dass zunächst die Presse und erst danach die betroffenen Landwirte über die Pläne informiert werden sollten.

Noch wichtiger war ihnen aber, auf die große Unsicherheit auf den Betrieben hinzuweisen. Sorgen machen sich die Sauenhalter vor allem um die Zukunft der Kastenstände. Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts könne so nicht umgesetzt werden, stellte Hermann Heilker fest. Der Kreislandwirt aus der Grafschaft Bentheim war mit Landwirten aus dem Emsland und dem Osnabrücker Land nach spontan nach Münster gefahren.

Mehr zum Thema lesen Sie in der LAND & Forst Ausgabe 03/2017 auf der Seite 10. Möchten Sie die LAND & Forst zum Probelesen bestellen? Dann klicken Sie hier…

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