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agri-EXPERT-Umfrage

Umfrage: Niedersachsens Landwirte wollen wirtschaftliche Stabilisierung

Landwirt vor Stallgebäude mit Laptop
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Birgit Greuner, LAND & Forst
am
18.01.2017

78 Prozent der Landwirte in Niedersachsen streben in 2017 wirtschaftliche Stabilisierung für ihr Unternehmen an. Weitere Ergebnisse einer agri-EXPERTS-Umfrage hier.

Die wirtschaftliche Stabilisierung und der Abbau von Verbindlichkeiten im eigenen Unternehmen: Für 78 % der in einer Umfrage mehrerer landwirtschaftlicher Wochenblätter befragten Landwirte aus Niedersachsen stehen diese Unternehmensziele im laufenden Jahr "absolut im Vordergrund". Unter allen befragten Landwirten (409 Leser der Badischen Bauern Zeitung, des Bayerischen Landwirtschaftlichen Wochenblattes, der LAND & Forst (Niedersachsen), der Rheinischen Bauernzeitung und von Hessenbauer/Pfälzer Bauer/Der Landbote) waren das 63 %.

Jeder dritte Landwirt will dagegen die Produktion ausweiten oder intensivieren, während jeder Zehnte stärker auf die Extensivierung setzt. 17 % der insgesamt Befragten werden sich weiter spezialisieren. Immerhin sieben Prozent kündigten für 2017 an, ihren Betrieb aufzugeben.

Umfrageergebnis: Ein knappes Drittel erwartet Verbesserung des Einkommens

Hinsichtlich des eigenen Einkommens erwartet ein knappes Drittel eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahr. Gut 40 % jedoch rechnen mit einem gleichbleibenden Ergebnis (Niedersachsen: 47 %), während fast jeder Siebente (15 %) eine Verschlechterung befürchtet.

40 % der Befragten gaben an, eigentlich fällige Ersatzinvestitionen auf schieben zu müssen. Zwei Drittel (66 %) nannten dafür überwiegend die wirtschaftliche Lage des Betriebes als Grund. Verunsicherung durch ausstehende Gesetzesentscheidungen und andere politische Rahmenbedingungen gibt für ein Fünftel der Befragten den Ausschlag, Ersatzinvestitionen zurückzustellen. Im Durchschnitt wären dafür nach Angaben der Befragten pro Betrieb rund 50.000 Euro nötig.

Umfrageergebnis: Diskussion in Medien hilft landwirtschaftlichen Unternehmen nicht

Außerdem wurden die Wochenblattleser mit dieser Aussage konfrontiert: „Die aktuelle gesellschaftliche Diskussion, wie sie zum Beispiel über die Medien geführt wird, hilft mir dabei, meinen Betrieb zukunftsfähig aufzustellen“. Acht von zehn (80 %) stimmten dem gar nicht bzw. überwiegend nicht zu. Noch stärker fiel die Ablehnung der These aus, die aktuellen politischen Entscheidungen auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene seien für sie hilfreich (83 %).

Wäre am nächsten Sonntag Bundestagwahl, würden 37 % der Befragten CDU/CSU wählen. Die zweitstärkste Fraktion bilden die noch Unentschlossenen (19 %), gefolgt von AfD (17 %) und FDP (13 %). Grüne (4 %), Linke (3 %), SPD (2 %) und Sonstige (4 %) würden an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern. Zwei Prozent gaben an, ihr Wahlrecht nicht wahrnehmen zu wollen.

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Mit Material von Onlinepanel agri EXPERTS
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