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Geflügelgrippe

Vogelgrippe in Niedersachsen: Jetzt auch Maststall in Hude betroffen

Puten im Maststall
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Birgit Greuner, LAND & Forst
am
27.12.2016

Auch in Hude im Landkreis Oldenburg ist jetzt in einem geschlossenen Stall mit etwa 22.300 Mastputen die Vogelgrippe ausgebrochen.

In Hude im Landkreis Oldenburg gibt es einen weiteren Fall von Vogelgrippe in einem Putenmastbetrieb: Betroffen ist ein geschlossener Stall mit etwa 22.300 Mastputen in Hude. Die männlichen und weiblichen Tiere im Alter von 16 Wochen werden getötet.

Das nationale Referenzlabor des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) hat heute (27. Dezember) die hochpathogene Form des Vogelgrippevirus H5N8 nachgewiesen. Am zweiten Weihnachtsfeiertag war es in dem Bestand zu einer erhöhten Sterblichkeit gekommen.

Vogelgrippe: Stand-Still in der Gemeinde Hude

Der Landkreis Oldenburg hat für das Gebiet der Gemeinde Hude ab heute (27. Dezember), 12 Uhr, für 72 Stunden ein Stand-Still angeordnet. Dort befinden sich 112 landwirtschaftliche Betriebe mit rund 450.000 Stück Geflügel.

In dieser Zone ist jegliches Verbringen von Geflügel, Geflügelprodukten oder tierischen Nebenprodukten von Geflügel verboten. Die Bestände im Radius von einem Kilometer um den Betrieb werden nun ebenfalls auf das Vogelgrippevirus hin beprobt.

Der Landkreis wird zudem einen Sperrbezirk im Radius von drei Kilometern um den Ausbruchsbetrieb einrichten. Zugleich wird neben dem bestehenden Beobachtungsgebiet um den Betrieb in Dötlingen ein weiteres im Radius von zehn Kilometern um den Betrieb in Hude eingerichtet. In beiden Gebieten zusammen befinden sich nach Angaben des Landkreises rund 890 Geflügelhaltungen mit etwa 6,7 Millionen Stück Geflügel.

Maßnahmen zur Biosicherheit wegen Geflügelgrippe strikt einhalten

Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer wiederholte angesichts der aktuell steigenden Zahl an Vogelgrippefällen im Weser-Ems-Gebiet seinen dringenden Appell an die Tierhalter, alle Biosicherheitsmaßnahmen strikt einzuhalten.

Dazu gehört etwa das Tragen von „stalleigener“ Schutzkleidung und Kopfbedeckung durch die Beschäftigten, das Desinfizieren von Schuhen beim Betreten der Ställe sowie das sichere Lagern von Futter und Einstreu. 

Wegen der Vogelgrippe wurden über die Weihnachtstage mehr als 50.000 Puten aus niedersächsischen Mastställen getötet. Mehr dazu lesen Sie hier...

Mit Material von Pressemitteilung Niedersächsisches Landwirtschaftsministerium

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