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Energie

Energiewende: Boden im Spannungsfeld der Wünsche

von , am
13.05.2015

Die Energiewende geht einher mit umfangreichen Infrastrukturmaßnahmen. Zur Verteilung des umweltfreundlichen Stroms werden nicht ganz so umweltfreundliche Maßnahmen getroffen.

Bautrassen sind notwendig, um Erdkabel zu verlegen. © Mühlhausen/landpixel
Um die Energie über weite Strecken zu transportieren, ist der Bau zusätzlicher Höchstspannungsleitungen geplant. Ob an großen Masten hoch über die Erde gehängt oder als Kabel in die Erde verlegt - die dafür notwendigen Baumaßnahmen betreffen in jedem Fall die endliche und nicht erneuerbare Ressource Boden. In diesem Zusammenhang ist es daher wichtig, im Internationalen Jahr des Bodens das Spannungsfeld zwischen dem Boden als Energieleiter einerseits und dem Bodenschutz andererseits zu beleuchten. Dies tat eine Tagung, die in diesem Frühjahr im Geozentrum Hannover stattfand.
 
Überhaupt gilt es erst einmal, das Bewusstsein dafür zu schaffen, mit dem Boden in der Energiewende pfleglich umzugehen. Das gilt besonders für landwirtschaftlich genutzte Flächen. Denn sie sind es in erster Linie, die den Bodeneingriffen durch die Baumaßnahmen ausgesetzt werden. Ziel muss es daher sein, die natürlichen Bodenfunktionen zu erhalten und Bodenverluste zu minimieren.

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