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Energie

Gülle-Biogasanlage: Deutlicher Beitrag zum Klimaschutz

von , am
21.01.2015

Marco Friedrich aus Oerel (Landkreis Rotenburg) hat 2012 eine Gülle-Biogasanlage (75 kw) gebaut. Mit der Gülle seiner Kühe erzeugt er Strom und Wärme. Aber die Anlage leistet noch mehr.

Diese 75 kW Gülle-Biogasanlage auf dem Betrieb Friedrich ist seit zwei Jahren am Netz. © Lasar

Die Ergebnisse seiner Gülle-Biogasanlage haben Friedrich schon nach kurzer Zeit überzeugt. Sie rechnet sich wirtschaftlich und leistet zudem einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz. Betreiber Friedrich hat die Biogasanlage im Herbst 2012 in etwa drei Monaten Bauzeit errichtet. Sie steht vor dem bereits vorhandenen Güllebehälter, in dem jetzt der Gärrest gelagert wird.
 
Der Kuhstall ist 50 m vom Fermenter entfernt. Dieser hat ein Fassungsvermögen von 1.200 m³. Wegen der besseren Wärmespeicherung hat der Fermenter keine Zeltkuppel, sondern eine isolierte Betondecke. Das Biogas wird in einem 100 m³ fassenden Gassack gespeichert. Von dort gelangt es in das Blockheizkraftwerk mit 75 kW elektrischer Leistung. Die Investitionskosten beliefen sich auf knapp eine halbe Millionen Euro. Das ist für eine Gülle-Biogasanlagen vergleichsweise günstig, weil bei dieser Anlage kein Feststoffeintrag  vorgesehen ist und auf den Bau eines neuen Gärrestlagers verzichtet werden konnte. Andernfalls betragen die Investitionskosten schnell eine Dreiviertel-Million Euro.

Mehr dazu lesen Sie in der LAND & Forst Ausgabe  04/2015 auf Seite 50/51.

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