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Energie

Im Transitland beginnt heiße Phase

von , am
16.12.2014

Für den Netzausbau in Niedersachen geht es für einige Vorhaben in die finale Planungsphase. TenneT müht sich redlich um Bürgerbeteiligung. Das Zünglein an der Waage wird aber etwas anderes sein.

Damit der in Niedersachsen produzierte Strom in die Ballungsräume transportiert werden kann, müssen neue Leitungen her. © Thomas

Niedersachsen ist ein Transitland für Strom und das macht sich inzwischen an vielen Ecken zwischen Ems und Elbe und zwischen dem Harz und der Küste bemerkbar. "Die Akzeptanz für die Energiewende schwindet. Stattdessen nehmen die Proteste bei konkreten Projekten zu, weil sich neben der dezentralen Energieproduktion auch die notwendige Infrastruktur im Raum ballt", beobachtet Ulrich Scheele von der Arsu GmbH, die sich unter anderem mit Energie- und Umweltplanungen beschäftigt.

Diese Infrastruktur kommt im Gewand neuer Freileitungen daher, über die der Strom in Richtung Süden transportiert werden soll. Zum einen kommt der "grüne Saft" aus neuen Offshorewindparks in der Nordsee an vielen Stellen an Land. Dort werden dann gewaltige Konverterstationen gebaut, die den Strom transformieren und in die Höchstspannungsnetze in Richtung Süden einspeisen. Zum anderen muss auch der an Land produzierte Strom aus Wind, Solar und Biogas in die Ballungszentren abtransportiert werden, weil im Hinterland Abnehmer und Netzkapazitäten fehlen.
 
Den ganzen Artikel  über den Netztausbau in Niedersachsen finden Sie in der aktuellen Ausgabe der LAND & Forst Nr. 51/52.
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