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Forst

DLG-Waldtage: Privatwald kommt voll auf seine Kosten

von , am
10.06.2015

Mit der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft gibt es jetzt einen weiteren Veranstalter für Forstmessen im Freiland. Ende Mai fanden die ersten DLG-Waldtage in Brilon-Madfeld statt.

Die Brennholzbereitung ist einer der Schwerpunkte bei den DLG-Waldtagen. © Mitze

Die neue Forstmesse für den bäuerlichen Privatwald hat ihre Feuerprobe bestanden. Damit werden die ersten DLG-Waldtage unter Garantie nicht die letzten sein. Zufriedene Aussteller und eine erklommene Besucherzielmarke von 10.000 - solche Ergebnisse machen den Veranstaltern Lust auf mehr. "Mit großer Wahrscheinlichkeit wird es die Waldtage in zwei Jahren wieder geben", kündigte Dr. Reiner Hofmann Leiter des DLG-Fachgebietes Forstwirtschaft im Gespräch mit der LAND & Forst an.
 
Ob auch der Standort der gleiche sein wird, ist noch offen. Sicher ist nur: die Waldtage bleiben nordrhein-westfälisch. Am Standort Madfeld müssten zunächst noch einige Genehmigungsverfahren abgewartet werden. Doch die günstigen Bedingungen, die das waldreiche Sauerland bietet, lassen den Messechef hoffen. Indes sei auch das Interesse von Seiten verschiedener Alternativstandorte groß.

Gerangel im Messe-Terminkalender

Im nächsten Schritt muss ein geeigneter Zeitpunkt für 2017 gefunden werden, der sich nahtlos in den bereits weit im Voraus gesetzten Terminplan der etablierten Forstmessen einfügt. Kein leichtes Unterfangen, das noch dadurch erschwert wird, dass auch die Natur zu ihrem Recht kommen muss und Fristen vorgegeben sind. Wegen der Waldnähe und dort geplanter Praxisvorführungen werde die Messe 2017 erst nach den Brut- und Setzzeiten und damit voraussichtlich etwas später als in diesem Jahr stattfinden, so Hofmann.

Mehr zum Thema lesen Sie in der LAND & Forst Ausgabe 24/2015 auf Seite 48. Möchten Sie die LAND & Forst für einen Monat gratis zum Probelesen bestellen? Dann klicken Sie hier…

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