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Borkenkäfer

Drei Tipps gegen Borkenkäfer für Niedersachsens Waldbesitzer

Borkenkäfer Holz
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Heidrun Mitze, LAND & Forst
am
07.05.2019

Der Borkenkäferflug wird durch die aktuelle Kälte gehemmt. Aber die nächste Welle kommt bestimmt. Was Waldbesitzer tun können.

Niedersachsens erste Borkenkäfergeneration des Jahres schwärmen in zwei großen Wellen aus: Seit Ostern fliegen zuerst die Tiere, die unter der Rinde der befallenen Bäume überwintert haben.

Die Waldschutzexperten der Nordwestdeutsche Forstlichen Versuchsanstalt (NW-FVA) registrierten bei warmer Witterung starke Flugaktivitäten von Lärchenborkenkäfern, Buchdruckern und Kupferstechern – vor allem in den windruhigen Abendstunden.

Zweite Welle: Bodenstreu-Überwinterer

Seit dem 24. April hat die zweite Welle eingesetzt, nämlich die der Bodenstreu-Überwinterer. Augenblicklich hindert die Kälte sie am Schwärmen. In der nächsten Wärmeperiode aber müssen Waldbesitzer noch einmal mit einem mindestens ebenso starken Flug rechnen.

Wo noch frisches Holz und Astmaterial aus der Aufarbeitung an den Bestandesrändern und auf Freiflächen liegt, wird es stark besiedelt. Zum Teil ist auch an überschirmt liegendem Holz bereits Befall festzustellen. Auch Polter mit frischem Holz werden zunehmend angenommen.

Vereinzelte Überlastung der Fangsysteme

In einigen Regionen kam es durch Überlastung der Fangsysteme (Fangholzhaufen und Trinet P) zu vereinzeltem Stehendbefall an Fichten durch Buchdrucker. Dieses Phänomen trat an ansonsten korrekt aufgebauten Fanglinien bei gut funktionierenden Fangsystemen auf, vor allem in deren wärmsten Buchten.

Einbohrungen wurden dort trotz des eingehaltenen Sicherheitsabstandes stets im unteren Stammteil gefunden. Das weist auf einen induzierten, also durch die Fangsystem-Überlastung ausgelösten, Befall hin.

Empfohlene Maßnahmen der NW-FVA

Die NW-FVA rät zu folgenden Maßnahmen:

  • Gepoltertes Frischholz, das nicht unmittelbar abfließt, sollte sehr zeitnah bei passendem Wetter mit Insektiziden behandelt werden. Ziel ist es, eine Überbesiedlung auszuschließen und weiterhin anfliegende Käfer abzutöten. Zudem soll der spätere Schlupf der bereits in Anlage befindlichen Bruten verhindert werden. Dabei ist besonders auf Lärchenpolter zu achten.
  • Die kühlere Witterung sollte intensiv dazu genutzt werden, vor allem an Bekämpfungslinien Stehendbefall zu suchen und unschädlich zu machen (fällen und räumen), damit die aufgebauten Fangsysteme in der nächsten Wärmeperiode wieder voll wirksam sein können.
  • Wo sich der Bestandesrand durch aufgearbeiteten Stehendbefall wesentlich verändert hat, sollten die Positionen der Fangsysteme auf korrekte Abstände überprüft und gegebenenfalls angepasst werden.

Schöner grüner Frühling: Der 1. Schnitt steht an

Mahd von Feldgras
Mahd auf Wiese
Mahd mit Fendt
Traktor auf Wiese
Feldgras
Mahd auf Wiese
Ackergras mit Krone
Mahd mit Krone
Ackerfutter mit Claas
McHale Presse
Mahd auf Wiese
Traktor bei der Mahd
Ballen nach der Mahd
Ackergras
Mahd mit Traktor
Mahd mit Pöttinger
Mahd im Frühling
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