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Klimawandel

Landesforsten pflanzen 200.000 Eichen im Solling

Waldweg im Eichenwald
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Birgit Greuner, LAND & Forst
am
26.03.2019

Um die Wälder auf den Klimawandel vorzubereiten, pflanzen die Landesforsten bis Ende April im Solling 200.000 junge Eichen.

Um dem Klimawandel zu begegnen, pflanzen die Niedersächsischen Landesforsten im Solling bis Ende April im großen Stil junge Eichen. Insgesamt sollen im Bereich des Forstamtes Neuhaus (Kreis Holzminden) rund 200.000 junge Bäume gesetzt werden.

Das gab ein Sprecher der Landesforsten Michael Rudolph bekannt. Die Kosten dafür bezifferte er auf etwa eine halbe Million Euro.

Eichen könnten Klimawandel besser vertragen

Die Eichen werden auf einer Gesamtfläche von etwa 30 Hektar gepflanzt. Auf den Kahlflächen haben bisher Fichten gestanden, die durch die jüngsten Stürmen umgeworfen oder vom Borkenkäfer zerfressen wurden. Die Eichen könnten den Klimawandel deutlich besser vertragen, als Fichten.

Mit ihren tief reichenden Pfahlwurzeln kommen sie besser an Wasser heran als die flach wurzelnden Nadelbäume. Zudem stehen sie stabiler. 

Fichtenforste durch Laubmischwälder ersetzen

Die Landesforsten rechnen damit, dass wegen der Klimawandels Trockenperioden und orkanartige Stürme häufiger werden.

Langfristig sollen deshalb auch andere Fichtenforste durch Laubmischwälder ersetzt werden. Wenn im Solling die zunächst sehr lichtbedürftigen jungen Eichen etwas herangewachsen sind, sollen dazwischen weitere Laubbäume angepflanzt werden, zum Beispiel Hainbuchen.

Mit Material von dpa

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