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Forst

Platz da - die jungen Bäume kommen!

von , am
13.05.2015

Wenn Pflanzarbeiten anstehen, muss die Pflanzfläche entsprechend vorbereitet werden. Der Schlagabraum ist zu entfernen. Welche Verfahren dazu im Einsatz sind, lesen Sie hier.

Der mit einer Räumgabel ausgestattete Forstspezialschlepper ist in der Lage, den Schlagabraum zusammenzuschieben. Die Nährstoffe bleiben - in den entstehenden Wällen konzentriert - im Bestand. © Fa. Wilbert Müller

Wenn eine Forstkultur begründet werden soll, müssen geeignete Pflanzplätze geschaffen werden. Dazu ist es meist notwendig, den im Bestand liegenden Schlagabraum (d.h. Kronenteile von gefällten Bäumen, Äste mit Nadeln oder Laub und anderes, nicht verkaufsfähiges Material) zu beseitigen. Wir stellen Ihnen die verschiedenen Methoden vor:

Mit dem Räumfix

Hierbei wird mit einem Forstspezialschlepper und einer Räumgabel mit vier bis fünf gefederten, kräftigen Zinken, dem sogenannten Räumfix, der Schlagabraum auf Wälle zusammengeschoben. Deren Abstand beträgt 40 bis 50 m. Vorteile: Die Kosten sind relativ gering und die im Abraum enthaltenen Nährstoffe verbleiben auf der Fläche. Nachteil: Flächenverlust durch die Wälle, die allerdings nach Verrotten des Schlagab-raums als Rückegasse wieder genutzt werden können. Kosten je Hektar: 300 bis 400 €.
 
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