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Holz machen

Der Spalter geht nach Scheeßel

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Heidrun Mitze, LAND & Forst
am
07.12.2016

Kurz nach der Ausstellung „Heizen mit Holz“ bekam Heiko Hesse aus Scheeßel Post. Große Freude: Er war der Gewinner bei der Verlosung eines wertvollen Holzspalters.

Heiko Hesse ist glücklicher Gewinner eines Vogesenblitz-Holzspalters der Firma AMR/Unterreiner. Zusammen mit seiner Ehefrau Susanne und den Kindern Lena und Sören nahm er das Gerät beim Agravis-Brennholztag in Nartum in Empfang. Mit dabei: Niederlassungle

Heiko Hesse kann es noch immer kaum glauben. Strahlend begutachtet er zusammen mit Ehefrau Susanne und den Kindern Lena und Sören den nagelneuen AMR-Holzspalter, den er beim LAND & Forst-Gewinnspiel auf der Messe „Heizen mit Holz“ gewonnen hat und nun sein eigen nennen darf. Mitlerweile konnte er den wertvollen Preis in Empfang nehmen – beim Brennholztag der Agravis-Niederlassung in Nartum bei Bremen, nur wenige Kilometer von Hesses Wohnort Scheeßel entfernt.

Im Oktober hatte der 48-Jährige kurzentschlossen mit einem Freund die Ausstellung „Heizen mit Holz“ in Fuhrberg besucht, nicht ohne zuvor einen in der LAND & Forst veröffentlichten Gewinncoupon auszufüllen. „Als ich dann Post vom Deutschen Landwirtschaftsverlag aus Hannover bekam, dachte ich, das ist sicher Werbung“. Umso größer war der Jubel nach dem Öffnen des Briefes, schildert der Gewinner den glücklichen Moment.

Gewinner wollte sich Holzspalter eigentlich kaufen

Es war offenbar ein gelungener Griff der LAND & Forst-Glücksfee in die mit Hunderten Teilnehmerkarten gefüllte Box, denn Heiko Hesse hatte sich die Anschaffung eines Holzspalters bereits fest vorgenommen. Bislang war er überwiegend mit Spaltaxt oder Spalthammer zu Werke gegangen und hatte nur hin und wieder ein Spaltgerät geliehen. 10 bis 12 Meter Scheitholz benötigen die Hesses pro Jahr, um den eigenen Kaminofen zu bestücken.

Die Familie lebt in einem 1995 erbauten Wohnhaus, das Teil einer ehemals von Hesses Eltern bewirtschafteten, traditionellen Hofstelle ist. 20 Hektar landwirtschaftliche Flächen sind verpachtet und Heiko Hesse – gelernter Schmied – arbeitet hauptberuflich in der Karosseriefertigung eines großen Autobauers in Bremen.

Kleiner eigener Wald

So ist der Scheeßeler zwar kein Landwirt, Waldbauer aber schon. Denn angrenzend an die Hofstelle hatte sein Vater vor 25 Jahren auf einem halben Hektar Ackerfläche eine Waldkultur begründet. Mit dem Durchforstungsholz deckt Heiko Hesse heute teilweise den eigenen Brennholzbedarf und kauft den Rest aus dem örtlichen Genossenschaftsforst hinzu.

Für den neuen Spalter liegt zu Hause auf Hesses Hof schon eine Aufgabe bereit: Aus Verkehrssicherungsgründen hatte er kürzlich per Hubsteiger dicke Äste von den alten Hofeichen entfernen lassen. Die will er nun zu Brennholz verarbeiten. „Da werde ich sehen, was der Spalter kann.“

Auf dem neuesten Stand

Inzwischen hat Unterreiner-Vertriebsmitarbeiter Klaus Goldbeck den Spalter bereits an Hesses gepflegtem Olditraktor 1987-er Baujahres montiert und ihm die technischen Finessen erläutert. Das Gerät ist nach der neuen EU-Norm konzipiert und mit zahlreichen Sicherheitsvorrichtungen ausgerüstet: „Abgeschrägte Bodenplatte, mechanischer Stammheber, Zweihandbedienung, Haltekralle, Sappiehalterung und zwei Spaltgeschwindigkeiten“, zählt Goldbeck auf. „Mit dieser Ausstattung kann sicher auch die nächste Generation noch arbeiten“, sagt Heiko Hesse, blickt auf seine Kinder und fährt zufrieden davon.

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