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Geld & Recht

Elterngeld: Teilzeitbonus ab 1. Juli

von , am
21.05.2015

Junge Familien können künftig Elterngeld und Teilzeitarbeit ohne finanzielle Einbußen miteinander kombinieren. Welche Regeln gelten, lesen Sie in der LAND & Forst-Ausgabe 21.

Bislang verlieren Eltern Geld, wenn sie vor Ablauf der Anspruchsfrist wieder arbeiten. Ab 1. Juli wird der schnellere Wiedereinstieg in den Beruf finanziell belohnt. © imago/MITO

Bislang ist es noch so, dass Mütter und Väter bis zu 67 Prozent ihres letzten Nettogehalts erhalten, wenn sie ein Kind betreuen und im Job pausieren. Bei selbstständigen Land- und Forstwirten zählt der durchschnittlich in den letzten zwölf Monaten vor Geburt erzielte Gewinn abzüglich Steuern und Sozialabgaben als Bemessungsgrundlage. Die maßgeblichen Werte können aus dem letzten Steuerbescheid entnommen werden. Das gilt auch für pauschalierende Landwirte nach § 13a EStG. Das "klassische" Elterngeld gibt es nur in den ersten 14 Lebensmonaten des Kindes. Ein Elternteil darf es in Höhe von maximal 1.800 Euro höchstens für zwölf Monate in Anspruch nehmen. Nimmt auch der andere Elternteil eine berufliche Auszeit, gibt es zwei Monate länger Geld. Alleinerziehende erhalten für die vollen 14 Monate Elterngeld.

300 Euro für MiFa

Nicht erwerbstätige Elternteile - dazu zählen auch Studierende ohne Erwerbseinkommen und mitarbeitende Familienangehörige (MiFa) ohne eigenes Gehalt - bekommen als Mindestelterngeld einen Sockelbetrag von 300 Euro monatlich. Das Bundesfamilienministerium bietet im Internet unter www.bmfsfj.de einen Elterngeld-Rechner, mit dessen Hilfe sich der künftige Förderanspruch errechnen lässt. Dort gibt es auch Informationen darüber,  welche Elterngeldkasse für den Antrag zuständig ist.
 
Mehr zum Thema lesen Sie in der LAND & Forst Ausgabe 21/2015 auf Seite 14 und 15.

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