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Finanzen

Frauen sorgen zu wenig für die Zukunft vor

Landwirtsehepaar
Elfriede Werdermann, VEL Neuenhaus
am
13.03.2019

Frauen, die eingeheiratet auf Bauernhöfen leben, achten zu wenig auf ihre finanzielle Absicherung. Dabei geht Vorsorgen einfach.

Berater des Niedersächsischen Landvolks und der Landwirtschaftskammer stelle leider immer wieder fest, dass  Frauen, die eingeheiratet auf einem Hof leben, sehr nachlässig sind, wenn es um ihre eigene finanzielle Vorsorge geht. Viele scheuen sich vorzustellen, was ihnen schlimmstenfalls passieren könnte, wenn beispielsweise die Ehe scheitert.

Viel investiert, aber kein Eigentum

Oft bringen die Ehefrauen auch Geld in den Hof ein, beispielsweise zum Ausbau einer Immobilie. In dieser Situation sollten sie sich aber die Frage stellen, wem Wohnung oder Haus gehören – nämlich dem Hofeigentümer. Sind das aber weder sie noch ihre Ehemänner, dann investieren sie in fremdes Eigentum.   

Und was passiert, wenn der Partner stirbt oder sich trennt? Gibt es keine vertraglichen Regelungen, wie beispielsweise die Vereinbarung eines Wohnrechtes, dann ist die Ehefrau auf dem Hof nur geduldet oder muss  ausziehen. Natürlich fordert sie dann das Geld zurück, das sie in den Hof investiert hat. Doch welche eingebrachten Mittel? Hat sie dafür Nachweise?

Vertrag für den Fall, dass die Ehe scheitert

Dabei können Frauen das Kapital, das sie in den (fremden) Hof investieren, sehr einfach absichern, etwa mit einem schriftlichen Darlehensvertrag. Eine weitere gute Absicherung ist ein Ehevertrag. Darin sollte geregelt werden, dass die eingebrachten finanziellen Mittel bei Scheidung zurückerstattet werden müssen.

Möchten Sie mehr dazu wissen? Dann lesen Sie weitere Details in der kommenden LAND & Forst-Ausgabe 11.

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