Login
Geld & Recht

Der Wille des Eigentümers zählt

von , am
10.12.2014

Höfe im Sinne der Höfeordnung unterliegen im Erbfall und bei Übergabe an die nachfolgende Generation besonderen Regelungen. Wann aber handelt es sich wirklich um einen solchen Hof?

Dass der Betriebsleiter auf dem Betrieb wohnt, ist für die Eigenschaft als Hof nicht zwingend erforderlich. © Mühlhausen/landpixel

Der Hof mit seinen Bestandteilen und dem Zubehör kann nur einer natürlichen Person vererbt werden; die Beteiligung der Miterben oder potenziellen Miterben wird grundsätzlich nur nach dem 1 ½-fachen Einheitswert (Hofeswert) berechnet. Die Hofeigenschaft ist in aller Regel im Grundbuch auf dem Deckblatt vermerkt, dieser Vermerk begründet die Vermutung der Hofeigenschaft (§ 5 HöfeVerfO).

Zu der Frage, ob bei Aufgabe der Bewirtschaftung, (Verpachtung der Flächen und der Gebäude oder Umnutzung) es sich überhaupt noch um einen Hof im Sinne der HöfeO handelt, gibt es umfangreiche Rechtsprechung.
 
Den ganzen Artikel finden Sie in der akutellen LAND & Forst Nr. 50.
Auch interessant