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Agrarpolitik

Initiative Tierwohl verhandelt Erweiterung

von , am
20.05.2015

Die Resonanz unter den Schweinehaltern auf die Initiative Tierwohl ist unerwartet groß. Hier ein Interview mit Dr. Alexander Hinrichs von der Trägergesellschaft zur Aufstockung des Fonds.

Dr. Alexander Hinrichs, Geschäftsführer der Trägergesellschaft "Initiative Tierwohl" © Luca Vecoli
Herr Dr. Hinrichs, was sagen Sie zu Vorwürfen, die Auslosung der zum Audit zugelassenen Schweinehalter sei beeinflusst worden, um größere Tierhaltungen zu bevorzugen?
 
Diese Vorwürfe sind absolut unbegründet. Die Größe der Betriebe hat keinen Einfluss darauf gehabt, welche Betriebe zum Erstaudit zugelassen wurden. Die durchschnittliche Tierzahl von 5.616 pro Betrieb bildet so auch die Teilnahme unterschiedlicher Betriebsgrößen ab. Konkret teilt sich diese Zahl auf in jährlich 3.340 Mastschweine, 8.210 Ferkel in der Ferkelaufzucht und 9.969 Ferkel in der Sauenhaltung.
 
Ist der Lebensmittelhandel bereit, den Beitrag von 4 ct/kg Frischfleisch anzuheben, um mehr Erzeuger teilnehmen zu lassen?
 
Die Initiative Tierwohl ist ein freiwilliges Bündnis der beteiligten Unternehmen. Im Augenblick geht es darum, das System unter den vereinbarten Bedingungen weiter wie geplant vollständig an den Start zu bringen. Es geht nun um die erstmalige Auditierung der schweinehaltenden Betriebe und um den Start der geflügelhaltenden Betriebe noch in diesem Sommer. Zugleich stellt uns die enorme Nachfrage bei den Landwirten vor die Aufgabe, den Kreis der einzahlenden Unternehmen zu erweitern, damit auch das wertvolle Engagement der Landwirten, die sich auf der Warteliste befinden, honoriert wird.

Welche konkreten Möglichkeiten Dr. Hinrichs sieht, den Fonds aufzustocken, lesen Sie in der aktuellen LAND & Forst Ausgabe 21/2015 auf Seite 10. Möchten Sie die LAND & Forst für einen Monat gratis zum Probelesen bestellen? Dann klicken Sie hier…


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