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Ausland

Ein gut gehütetes Geheimnis

von , am
25.03.2014

Die ersten Sonnenstrahlen wärmen Europa und die Luft riecht nach Frühling! Karolin und Luise erwachen aus ihrem Winterschlaf und machen sich wieder auf Reisen: Ein Frühlingsausflug nach Antwerpen, eine Hafen-stadt in Belgien!

Ziel unserer "Weltenbummler": Antwerpen, die Hafenstadt im Norden Belgiens. © Müller-Hofstede
Die belgische Stadt liegt im Norden, nur 80 Kilometer von der Nordsee entfernt und ist mit seinem Hafen, nach Hamburg und Rotterdam der drittgrößte Europas, ein wichtiger Handelsort. Nicht nur für die üblichen Handelswaren, sondern insbesondere für Diamanten. Rund 60 Prozent aller Rohdiamanten werden über die 500.000 Einwohnerstadt gehandelt.
Unser erster Anlaufpunkt ist das Caffénation (www.caffenation.be), denn wir haben gehört, die Antwerper sind Kaffeeexperten und wir werden nicht enttäuscht. Auf drei Stockwerken beschäftigt man sich mit den braunen Bohnen und verwandelt sie auf alle erdenkliche Art und Weise in die aufweckende Flüssigkeit.

Danach geht es zum Vrijdagsmarkt! Jeden Freitag ist hier ein Markt, auf dem Antiquitäten und Sachen aus Haushaltsauflösungen versteigert werden. Hier kann man wahre Schnäppchen ersteigern, aber auch viel Schrott. Aber das ist das Spiel. Am lustigsten sind die Händler. Es ist immer dasselbe Team, die sich jedes Mal lautstark streiten und beschimpfen. Ob das alles nur Show ist oder ob sie wirklich Stress haben, konnten wir nicht rausfinden.

Nach soviel Action, treibt es uns - entlang des Flusses Schelde - in den Norden der Stadt zu "Balls & Glory" (www.ballsnglory.be). Wir haben gehört, hier gibt es eine weitere belgische Spezialität, und zwar gefüllte Fleischbällchen. Die Füllungen variieren täglich. Mal sind sie mit Käse und Speck gefüllt, mal mit Rote Bete und Birnen. Simpel, aber köstlich.

Danach sind wir jedoch so satt, dass wir glauben, nie wieder etwas essen zu können. Das ändert sich schlagartig, als wir, nach einem ausführlichem Stadtbummel, am Waffelhuis Van Hecke vorbeikommen. Süß und verlockend weht der Duft der frischen Waffeln durch die Tür auf die Straße hinauf. Wir müssen einfach probieren! Seit hundert Jahren arbeiten man hier daran, die perfekte Waffel herzustellen. Dafür wird seit der Eröffnung 1905 immer noch dieselbe Maschine benutzt, die aus einer Zeit stammt, bevor es Thermostate, Zeituhren und Strom gab. Die Besitzerin Zorica backt also nach Gefühl - und dass schmeckt man!
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