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Landjugend in Fahrt

von , am
09.07.2014

Acht Stunden Fahrt und 450 Landjugendliche - Jessica Liebehentschel, NLJ-Bildungsreferentin fährt das erste Mal mit: im Sonderzug der NLJ auf dem Weg zum 36. Deutschen Landjugendtag.

10 Uhr morgens am Hauptbahnhof in Hannover: An Gleis 13 herrscht aufgeregtes Treiben. Gemeinsam mit etwa 150 Landjugendlichen warte ich auf die Einfahrt des Sonderzuges, der bereits auf der Anzeigetafel angeschlagen ist. Dann ist es endlich soweit: Der Zug rollt ein. Und das ist nicht zu überhören. Die bereits in Hamburg-Harburg und Bremen eingesammelten Landjugendlichen stehen winkend und rufend an den Fenstern. Nachdem alle Zugestiegenen ihren Waggon gefunden haben, setzt sich der Sonderzug weiter in Bewegung. Nächster Halt: Göttingen.

Nachdem ich mein Gepäck in meinem Abteil verstaut habe, erkunde ich erst einmal den Zug. Auf dem Weg in den nächsten Waggon fällt mir auf, dass viele Abteile zwar bepackt, aber menschenleer sind. Doch wo sind die Abteilbewohner hin? Je näher ich dem Partywaggon komme, desto lauter wird nicht nur die Musik, ich stelle auch fest, dass hier wohl die fehlenden Mitreisenden zu finden sind. Ein Blick in den Waggon und ich staune nicht schlecht: Es sieht aus wie in einer Disco. Laute Musik, tanzende Menschen, eine großartige Stimmung. Das Motto des Sonderzuges "Die Lok tanzt, spring mit auf" trifft voll und ganz zu.

Auch die Teamer der NLJ haben sich tolle Sachen für die Fahrt überlegt: eine Wahl zu Mr. und Mrs. Sonderzug oder auch das Zug-Quiz. Nachdem ich den Partywaggon wieder verlassen habe, kaufe ich mir erstmal einen Snack beim Ghana e.V.
Weiter geht es durch die engen Gänge des Zuges. In jedem Abteil wird man zum Hinsetzen aufgefordert, quatscht miteinander und lernt neue Leute kennen.

Etwas erschöpft, aber glücklich komme ich um 17.30 Uhr in Bad Dürkheim beim Deutschen Landjugendtag an. Das war eine Fahrt, die ich so schnell nicht vergessen werde.
 
Eure Jessica  
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