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Deutscher Landjugendtag

Landjugend trifft sich in Tarmstedt

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Birgit Greuner, LAND & Forst
am
17.06.2016

Tarmstedt - Es ist "Zeit LOS zu legen" finden rund 1.000 Landjugendliche: Sie treffen sich an diesem Wochenende zum Deutschen Landjugendtag.

Es ist wieder soweit: Wie alle zwei Jahre startet heute der Deutsche Landjugendtag. Diese Mal findet das dreitägige Landjugendtreffen in Tarmstedt (Landkreis Rotenburg) statt. Von 18 Landesverbänden ausgerichtet, lautet das Moto "Zeit LOS zu legen".Im Angebot sind 18 Exkursionen und zwei Partyabende.

Schirmherr ist der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD). Erwartet werden auch der Vize-Präsident des Deutschen Bauernverbandes Werner Hilse, die Präsidentin des Deutschen Landfrauenverbandes Brigitte Scherb und die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesjugendministerium, Caren Marks (SPD).

Der Bund der Deutschen Landjugend ist nach eigenen Angaben der größte Jugendverband im ländlichen Raum. Bundesweit engagieren sich rund 100.000 Landjugendliche zwischen 15 und 35 Jahren in 18 Landesverbänden. Erklärtes Ziel des BDL ist es, "Lebens- und Bleibeperspektiven junger Menschen im ländlichen Raum zu verbessern".

Landjugend: Schnelleres Internet auf dem Lande muss sein

Zu den guten Lebens- und Bleibeperspektiven auf dem Land gehört nach Ansicht der Landjugend auch eine entsprechende Infrastruktur: Schnelle Internetverbindungen, ein flächendeckendes Mobilfunknetz und ein ausreichendes Angebot im öffentlichen Nahverkehr seien dort oft Mangelware, sagte der BDL-Vorsitzende Sebastian Schaller.

„Schnelles Internet ist aber nicht nur für junge Leute auf dem Land wichtig, sondern auch für die dort ansässigen Unternehmen“, betonte der 30-Jährige, der seit April Bundesvorsitzender ist und sich dieses Amt mit Nina Sehnke teilt.

In vielen kleinen Dörfern gebe es gar keinen Bus. Auch die Gesundheitsversorgung sei vielerorts kompliziert, weil die Ärzte vom Land in die Stadt gingen, weil sie dort mehr Patienten hätten. „Es ist einfach schwierig, die Nachteile, die man gegenüber den Städtern hat, auszugleichen“, so Schaller.

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