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Wetter

Kontaktstelle Agrarmeteorologie in Braunschweig gegründet

Verschiedene Wetterstationen auf einer Wiese
am Dienstag, 16.10.2018 - 07:00

Die Dürre 2018 brachte große Ertragseinbußen. In Braunschweig gibt es jetzt eine Kontaktstelle Agrarmeterologie für interdisziplinär Forschungsvorhaben.

Der Dürresommer 2018 mit großen Ertragseinbußen bei vielen Kulturen ruft jetzt die Forschung auf den Plan. Der Deutsche Wetterdienst, das Julius Kühn-Institut und das Thünen-Institut haben die gemeinschaftliche interdisziplinäre Kontaktstelle Agrarmeteorologie (inKA) gegründet. Sie ist beim Deutschen Wetterdienst in Braunschweig angesiedelt.

"Die Vernetzung hilft, Anfragen schnell und fundiert zu beantworten", erklärt Prof. Dr. Folkhard Isermeyer, Präsident des Thünen-Instituts.

Wetter: Auswirkungen auf die Land- und Forstwirtschaft

Wie sich Wetter, Witterung und Klima auf die Land- und Forstwirtschaft auswirken, lässt sich nur in interdisziplinärer Zusammenarbeit erforschen und beantworten. "Wir konnten feststellen, dass durch den bereits stattfindenden Klimawandel der Bedarf an Beratungsleistungen weiter steigt", so der Vizepräsident des Deutschen Wetterdienstes Dr. Paul Becker.

"Durch die Einrichtung von inKA haben Bundes- und Landesbehörden nun einen zentralen Ansprechpartner, der sich um eine schnelle Beantwortung interdisziplinärer Fragen kümmert", betont Prof. Dr. Georg Backhaus, Präsident des Julius Kühn-Instituts.

Kontaktstelle Agrarmeteorologie: Synergieeffekte nutzen

Mit der interdisziplinären Kontaktstelle Agrarmeteorologie sollen Synergieeffekte genutzt und Doppelarbeit vermieden werden.

Ziel ist außerdem, bedarfsgerechte gemeinsame Forschungsvorhaben zu entwickeln, um den Folgen von extremen Wetterereignissen zukünftig besser zu begegnen.

Mit Material von PD/ha

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