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Agrarpolitik

Kürzung der EU-Direktzahlungen fällt geringer aus

von , am
17.10.2013

Die EU-Direktzahlungen müssen weniger stark gekürzt werden als noch vor kurzem gedacht.

Die Kürzung der Direktzahlungen im kommenden Jahr könnte geringer ausfallen als noch vor kurzem erwartet. © © Krick / agrarpress
Wie Europäische Kommission am Mittwoch mitteilte, genügt es jedoch, Beträge oberhalb von 2.000 Euro um 2,45 % zu verringern. Erst in der vergangenen Woche war der Beschluss gefasst worden, die Kürzung mit 4,0 % anzusetzen. Möglich wird der Teilverzicht, weil aufgrund jüngster Berechnungen für 2014 deutlich mehr Geld zur Verfügung steht, als im März zum Zeitpunkt der ersten Bedarfsschätzung absehbar war.
 
Ministerrat muss zustimmen
 
Die Superabgabe für Milchquotenüberlieferungen und andere Strafzahlungen spülten einige hundert Millionen Euro zusätzlich als sogenannte zweckgebundene Einnahmen in die EU-Kasse. Deshalb sind laut Kommission nur noch Einsparungen von 903 Mio. Euro nötig; zuvor war sie von einem Bedarf von 1.471 Mio. Euro ausgegangen. Allerdings muss die Anpassung noch formell vom Ministerrat bestätigt werden, und zwar vor dem 1. Dezember; ansonsten würde doch der Kürzungssatz von 4,0 % angewandt.
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