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2019

LAND & Forst-Redakteure werben für Zuversicht

Neujahr 2019
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Redaktion LAND&Forst, LAND & Forst
am
28.12.2018

Es gibt gute Gründe, auch aus einem Jahr wie diesem Zuversicht für Kommendes zu schöpfen. LAND & Forst-Mitarbeiter beschreiben, was ihnen 2018 Kraft gab.

Familienbetriebe als Modell der Zukunft

Christa Diekmann-Lenartz

Ich habe auch in diesem Jahr wieder viele intensive Gespräche mit Landwirten geführt. Als roter Faden zog sich durch diese Gespräche die Überzeugung, dass der Familienbetrieb kein Modell von gestern ist, sondern auch, oder erst recht, das Modell von morgen.

Der Rückhalt in der Familie, die Unterstützung durch Altenteiler oder große Kinder, der Austausch in der Familie, das Sich-Beistehen in schwierigen Zeiten ist die Grundlage, weiter in der Landwirtschaft arbeiten zu wollen. Der Familienbetrieb ist kein Wirtschafts-, sondern ein Lebensmodell.

Dass neue Wege gegangen werden müssen, gerade in der Tierhaltung, kann vor diesem Hintergrund besser gelingen.

Christa Diekmann-Lenartz, Redakteurin Schweine/Geflügel

Landwirte mit souveräner Gelassenheit und Gottvertrauen

Redakteur Christian Mühlhausen

Rund 175 Einträge stehen in meinem abgelaufenen Kalender. Es ging um ehrenamtliches Engagement auf den Dörfern, das wir in unserer Serie "LandSterne" zeigten, oder um den unermüdlichen Einsatz der Landwirte für mehr Akzeptanz ihrer Arbeit: Wir-machen-euch-satt-Aktionen im Januar, Tage der offenen Stalltür, Aktionen mit Schulen, die Buswerbung im Braunschweiger Land, die ich fotografieren durfte.

Mut machte mir die souveräne Gelassenheit, mit der die Landwirte und Waldbesitzer die ohnehin nicht änderbaren Naturkapriolen wie Hitze, Trockenheit, Windwurf und Käfer hinnehmen (müssen) – und zugleich mit Zuversicht und Gottvertrauen neu aussäen und anpflanzen.

Christian Mühlhausen, Redaktionsbüro Süd, Göttingen

Innovationskraft der Branche ungebrochen

Edith Kahnt-Ralle

Meine Tour mit einem neuseeländischen Berater im Mai hat mir gezeigt, wie weit wir auf den Höfen schon sind, Gülle und Gärrest optimal zu nutzen. Die Aufbereitung von Wirtschaftsdünger hat in diesem Jahr einen Schub bekommen, wenn zunächst auch nur in kleinem Maßstab.

Die Innovationskraft der Branche ist ungebrochen, ja sie bekommt durch die neuen Gesetze geradezu einen Auftrieb. Dass Bauern in der Übergangszeit auch mal stöhnen, ist normal. Aber sie sind willens und in der Lage, sich an neue Bedingungen anzupassen. Das hat sich offenbar schon bis nach Übersee herumgesprochen.

Edith Kahnt-Ralle, Redakteurin Pflanzenbau

Bauern, die weitermachen wollen

Jan-Gerd Ahlers

Mir hat besonders die EuroTier gezeigt: Die Bauern, die weitermachen wollen, sind guter Dinge. Und sie haben Wege gefunden, Tiere noch besser digital hinsichtlich Gesundheit und Leistung zu beobachten.

Wir müssen durch mehr Transparenz alles tun, damit moderne Tierhaltung beim Verbraucher nicht verstörend oder abstoßend wirkt, wie zuletzt aus einigen Schlachthöfen zu sehen war. Und wenn der Verbraucher dann noch erkennt, dass es mehr Tierwohl und Umweltschutz nicht zum Nulltarif gibt, wäre einiges auf den Weg gebracht.

Jan-Gerd Ahlers, Redakteur Rinderhaltung

Landwirte probieren neue Wege aus

Katja Schukies

Für mich gibt der Tag des offenen Hofes immer wieder Anlass zur Zuversicht. Nicht, weil die Landwirte dort zum Wohlgefallen aller Besucher auf "heile Welt" machen, wie viele Kritiker meinen. Sondern weil sie den Mut haben, die Bevölkerung zu sich einladen – man stelle sich vor, VW-Manager würden die Bevölkerung nicht nur in die Autostadt, sondern zu sich nach Hause einladen!

Zuversicht konnte ich auch auf den großen Veranstaltungen für Direktvermarkter in den vergangenen Wochen spüren. Wer mit so viel Elan und Mut daran geht, neue Wege auszuprobieren und über Innovationen nachdenkt, geht davon aus, dass er noch eine ganze Weile am Markt bestehen kann – aller strukturellen Benachteiligung des ländlichen Raumes wie beim Internet zum Trotz.

Katja Schukies, Redakteurin Regionales/Direktvermarktung

Bauern, Wissenschaftler und Berater arbeiten an neuen Strategien

Werner Raupert

Das Jahr 2018 war ein Tief-, aber auch ein Wendepunkt für Pflanzenbauer. Jeder Landwirt hat die leidvolle Erfahrung gemacht, dass ein "Weiter so" für die Zukunft nicht zielführend ist. Überall stoßen die Betriebe an ihre Grenzen. Aus vielen Gesprächen ist für mich deutlich geworden, dass die meisten Praktiker den Ernst der Lage begriffen haben.

Der Abschied von den schönen „einfachen Lösungen“ ist schmerzvoll, aber unausweichlich. Dabei ist von Vorteil, dass die Bauern Wissenschaftler und Berater an ihrer Seite haben. Alle arbeiten fieberhaft an neuen Strategien. Das macht Mut für die nächsten Jahre.

Werner Raupert, Redakteur Pflanzenbau

Landfrauen aus der Landwirtschaft mit viel Herzblut

Birgit Greuner

Für unsere Reportage-Serie "Landfrauen aus der Landwirtschaft" traf ich durchweg Landwirtinnen an, die sich mit viel Herzblut für Hof, Familie und Ehrenamt engagieren. Sie alle strahlen sehr viel positive Energie und Zuversicht aus – für die Landwirtschaft, das Ehrenamt und das Landleben.

Mir wurde wieder einmal bewusst: Die Frauenpower auf den Höfen sichert auch ein Stück Zukunft auf dem Land.

Birgit Greuner, Redakteurin Landleben/Online

1000 gute Gründe: Wir lieben das Landleben

Dorfkind auf dem Rad
Landwirtin im Traktor
Hühner auf der Wiese
Kühe fressen Gras
Pferd auf der Wiese
Pferd in der Abendsonne
Traktor im Sommer
Sonnenaufgang am Morgen
Dorfleben und Kinder
Hund auf Strohballen
Sonnenuntergang über der Weide
Traktoren auf Straße
Heu auf der Wiese
Regenbogen am Morgen
Junglandwirte mit Kalb
Ausreiten mit Kuh
Feld im Abendlicht
Bauernhof-Pool
Kinder in der Landwirtschaft
Acker im Kosovo
Kühe Grasfutter
Kinder mit Kälbchen
Landwirtin mit Rindern
Maschine auf Landstraße
Mutterkuh mit Kalb
Party auf Bauernhof
Storch und Schlange
Coole Landwirte
Bauernfamilie
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