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Umbau

Vom alten Schweinestall zum Hofcafé

Melanie Jülisch
am
10.08.2016

Aus einem alten Schweinestall entsteht ein beliebtes Landcafé: Das hätte sich die Familie Tschritter aus Klein Nindorf, Kreis Stade, noch vor einigen Jahren nicht träumen lassen.

Einen alten Schweinestall haben sie in ein Landcafé umgebaut. Familie Tschritter aus Klein Nindorf, Kreis Stade, hat dafür viel Eigenleistung aufgebracht. So schön es hier im Esetal in Klein Nindorf auch ist, für die Tschritters gab es alle Hände voll zu tun, bis sie endlich im Frühling vergangenen Jahres ihr Hofcafé eröffnen konnte.

Schweine weg für das Hofcafé

Fast 40 Jahre lang waren in dem Gebäude mit einer Grundfläche von ungefähr 300 Quadratmetern Schweine untergebracht – der Haupterwerbszweig von Wilhelm Tschritter, der bereits 1978 im Alter von 18 Jahren den Hof von seinem Vater übernommen hatte. „Es war ein relativ kleiner Betrieb mit insgesamt etwa 1.300 Schweinen, der sich irgendwann kaum noch rechnete“, erinnert sich der 64-Jährige.

Vor vier Jahren dann ein klarer Schnitt: Die Tiere, bis auf einige Hühner und Ziegen, wurden abgeschafft. Geblieben sind die Landwirtschaft mit 38 Hektar und dem Anbau von Spargel, Mais, Getreide und Kartoffeln sowie die Direktvermarktung auf dem Markt in Hamburg mit Kartoffeln und Eiern – und eine Fülle neuer Ideen.

So wurde zunächst der Fußboden des vor vier Jahren stillgelegten Schweinestalls mit Beton aufgefüllt, so dass eine einheitliche Fläche entstand. „Damit konnten wir Besitzern von Wohnmobilen und Wohnwagen einen Stellplatz bieten“, so Wilhelm Tschritter.

Ein Hofcafé mit 110 Sitzplätzen

Aber eigentlich war dies nicht ausreichend für ein weiteres finanzielles Standbein. Wie gut, dass Wilhelm Tschritter wieder seine frühere Idee eines Hofcafés ins Spiel brachte – und damit nicht nur seine Frau Elisabeth (64), sondern auch Sohn Marcus (31) und Ehefrau Nicole (31), die jetzigen Inhaber des Hofes, überzeugen konnte.

„Mir hat die Vorstellung von Anfang an gefallen“, erinnert sich die Mutter des kleinen Leo. „Eine wunderbare Möglichkeit, meinen Mann beim Betreiben des Cafés mit den 110 Sitzplätzen zu unterstützen und gleichzeitig jederzeit für meinen Sohn da zu sein.“

Während ihre Schwiegermutter Elisabeth in erster Linie im direkt angrenzenden, nur durch eine Glastür abgetrennten Hofladen die Kunden betreut, kümmert sich Nicole um das leibliche Wohl der Gäste.

„Am Anfang hat mir Elisabeth sehr viel gezeigt, inzwischen kreiere ich häufig selbst die Rezepte“, freut sich Nicole darüber, dass ihre Kuchen und Torten sehr gefragt sind.

Möchten Sie mehr darüber lesen, wie Familie Tschritter ihren Traum vom Hofcafé umgesetzt hat, dann lesen Sie nach in die LAND & Forst Ausgabe 32/2016. Möchten Sie die LAND & Forst zum Probelesen bestellen? Dann klicken Sie hier…

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