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Familie

Kein ungetrübtes Vergnügen

von , am
29.01.2013

Der Schnee lockte nicht nur viele Menschen in die freie Natur. Auch Hunde haben einen Riesenspaß an diesem unerwarteten "Spielzeug". Doch empfindliche Tiere können Magenprobleme bekommen, wenn sie zu viel davon fressen.

Winterspaß: Doch dadurch frisst der Hund oft mehr Schnee als es ihm guttut. © Bundesverband für Tiergesundheit/Alabiso
Es lässt sich im weichen Schnee toll toben - und die meisten Hunde fressen ihn auch gern. Was nur wenige Hundebesitzer wissen: Gesund ist dies nicht. Bei empfindlichen Tieren kann die ungewohnte Kost leicht zu Magenverstimmungen führen.

Für die meisten Tierhalter ist Schnee schließlich nur gefrorenes Wasser. Doch man sollte die Gefahr einer Schneegastritis nicht unterschätzen. Die äußert sich durch Erbrechen bis hin zum Durchfall. Symptome beziehungsweise erste Anzeichen können ein lautes Gurgeln im Bauch, Bauchschmerzen und ein verminderter Appetit sein. Im Zweifelsfall sollte man den Hund bei länger anhaltenden Beschwerden dem Tierarzt vorstellen.
Die Gefahr einer Schneegastritis lässt sich eindämmen, wenn der Hund seinen Winterspaziergang nicht durstig antreten muss.

Schneegastritis ist insgesamt jedoch kein schwerwiegendes Leiden. Eine Magenverstimmung lässt sich gut mit entsprechenden Medikamenten behandeln.
Sehr wichtig ist es, im Winter auch auf eine besondere Pfotenpflege zu achten. Feuchtigkeit, Streusalz, hartgefrorener oder vereister Untergrund stellen das Ballenhorn auf eine harte Belastungsprobe.

Genau wie wir Menschen sind auch unsere Vierbeiner im Winter anfälliger für beispielsweise Erkältungskrankheiten, Arthrosebeschwerden oder Harnwegsinfektionen. Bei Minusgraden gilt deshalb: Immer schön in Bewegung bleiben. Nach einem Spaziergang bei nasskaltem Wetter sollte man den Hund gründlich abfrottieren und ihn an einem zugfreien, warmen Ort komplett trocknen lassen.
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