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Gesunde Ernährung

Niedersachsen: Über vier Millionen Euro für Schulprogramm

Gemüse kleingeschnitten
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Eva Eckinger, agrarheute
am
15.06.2018

Das EU-Schulprogramm in Niedersachsen erhält über vier Millionen Euro. Es soll Kinder für Obst, Gemüse und Milch begeistern. Auch Landwirte beteiligen sich an der Bildungsmaßnahme.

Wie das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz berichtet, geht das beliebte EU-Schulprogramm in die nächste Runde. Damit die Kinder frisches Obst, Gemüse und Milch genießen können, wird einiges investiert.

Insgesamt werden vier Millionen Euro aus EU-Mitteln sowie Geld aus dem Landeshaushalt für das kommende Schuljahr zur Verfügung gestellt.

Kostenlos für Bildungseinrichtungen: Obst, Gemüse und Milch

Vom Sommer 2018 bis zum Sommer 2019 werden weit über 800 Schulen und 400 Kindertageseinrichtungen am Programm teilnehmen. Neben Obst und Gemüse können die Einrichtungen in Niedersachsen jetzt zum zweiten Mal auch kostenlos Milch aus diesem Förderprogramm beziehen.

Adressaten des Programms sind:

  • Kinder in Schulkindergärten,
  • Grundschulen in den Klassen 1 bis 4,
  • Förderschulen und Landesbildungszentren in den Klassen 1 bis 6 und
  • Kindertagesstätten.

Während Schülerinnen und Schüler wöchentlich drei Portionen von bis zu 100 Gramm Obst und Gemüse erhalten, bekommen teilnehmende Einrichtungen bei der Schulmilch wöchentlich eine Portion von maximal einem Vierteil Liter Milch für jedes Kind.

Schulprogramm: Besuch beim Gemüse- oder Milchbauern

Die EU schreibt allerdings auch vor, dass alle teilnehmenden Schulen zusätzlich ernährungspädagogische Begleitmaßnahmen anbieten. Dies könnten die

  • Einrichtung einer Koch-AG
  • gemeinsame gesunde Schulfrühstücke
  • der Besuch eines Obst-, Gemüse- oder Milchbauern
  • oder auch eines anderen außerschulischen Lernortes sein.

Wissenstransfer: Landwirte nehmen am Programm teil

Auch die niedersächsischen Landwirte machen bei dem Programm gerne mit. Obst-, Gemüse- und Milchbauern nutzen so die Möglichkeit, Kinder für gesunde, heimische Produkte zu begeistern.

Das EU-Schulprogramm biete somit eine gelungene Kombination aus Geschmackserlebnis und Wissenstransfer, erklärt Niedersachsens Agrarministerin Barbara Otte-Kinast.

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des EU-Programms. Dort werden auch alle Bildungseinrichtungen veröffentlicht, die im kommenden Schuljahr daran teilnehmen.

Mit Material von Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

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