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Garten

Sumpf-Dotterblume

von , am
05.06.2014

Die "Sumpfdotterblume" (Caltha palustris) wird mancherorts auch "Butterblume" oder "Schmalzblume" genannt. Beide Namen beziehen sich auf die dotter- oder buttergelben Blüten.

Sumpfdotterblume © Tubes
 
Die intensive gelbe Färbung der Blütenblätter beruht auf dem hohen Gehalt an Karotinoiden. Diese sind nicht nur für die Farbe, sondern auch für den Fettglanz verantwortlich.

Früher wurde die Pflanze als Heil- und Küchenkraut verwendet. Da sie jedoch schwach giftig ist, wird heute davon abgeraten. Heute wird das Hahnenfußgewächs nur noch in der Homöopathie eingesetzt.

Die Sumpfdotterblume benötigt feuchte, sumpfige Standorte. An Flussufern, in Auwäldern, auf feuchten Grünlandflächen und an Ufern von Stillgewässern ist sie zu finden. Um an diesen Standorten gedeihen zu können, sind die Stängel innen hohl. Das dient der Durchlüftung. Die dunkelgrünen, ebenfalls fettig glänzenden Blätter sind rundlich-herzförmig.
In der Sumpfzone des Gartenteiches bildet die Pflanze mit den auffälligen Blüten einen hübschen Aspekt. Pflanzen sind im Gartenhandel erhältlich.

Im Garten: Uferzone des Gartenteiches
Lebensform: Sumpfpflanze
Lebensdauer: mehrjährig
Standort: sumpfig/nährstoffreich
Blütezeit: April bis Juni
Vermehrung: Samen  
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