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Garten

Wald-Erdbeeren

von , am
20.08.2013

Vor allem an Wald-, Hecken- und Gebüschrändern, manchmal aber auch an sonnigen Böschungen und Mauern ist die Wald-Erdbeere (Fragaria vesca) zu finden.

Walderdbeere © Tubes
Wie die Garten-Erdbeere, die seit dem 14. Jahrhundert bei uns kultiviert wird, vermehrt sich auch die Wald-Erdbeere durch lange, oberirdische Ausläufer und kann bodendeckende Bestände ausbilden.

Aus den Blattrosetten, die aus dreiteiligen, langgestielten Blättern zusammengesetzt sind, entspringen von Mai bis Juni ebenfalls langgestielte, weiße Blüten. Erdbeeren sind im botanischen Sinn keine echten Beeren, sondern „Sammelnussfrüchte“. Die kleinen, gelblich-grünen Nüsschen auf der Oberfläche der Erdbeere sind die eigentlichen Früchte. In ihnen stecken die winzigen Samen. Was gemeinhin als Erdbeere oder "rote Frucht" bezeichnet und mit Genuss gegessen wird, ist der fleischig gewordene Blütenboden.
Die süßen, delikaten Erdbeeren lassen sich zur Zahnsteinentfernung und als natürliches Bleichmittel für die Zähne verwenden. Dazu zerdrückt man einige von ihnen und putzt sich mit der Masse die Zähne.

Die Wald-Erdbeere kann man nicht nur in den Garten, sondern auch auf die Terrasse holen. In einen Erdbeertopf gepflanzt, sehen sie nicht nur dekorativ aus, den ganzen Sommer können so die schmackhaften Früchte direkt neben dem Sitzplatz geerntet werden.

Im Garten: Bodendecker an Gehölzrändern
Lebensform: Rosettenpflanze
Lebensdauer: mehrjährig
Standort: nährstoffreich/halb-schattig
Blütezeit: Mai bis Juni
Vermehrung: Samen und oberirdische Ausläufer
Verwendung: die schmackhaften Erdbeeren sind zum Verzehr geeignet
Zu beachten: ausbreitungsfreudig
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