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Waldbrandgefahr im Nordosten Niedersachsens sehr hoch

Waldbrand-Feuerwehr-Niedersachsen
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Birgit Greuner, LAND & Forst
am
23.04.2019

Achtung in und an Niedersachsens Wäldern: Besonders im Nordosten ist die Gefahr von Bränden besonders hoch.

Die Gefahr von Waldbränden bleibt wegen des trockenen Wetters in Niedersachsen vor allem im Nordosten sehr hoch. Der Waldbrandgefahren-Index des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zeigte am Dienstag gleich an mehreren Stationen die höchste Warnstufe 5 an.

Betroffen waren Lüchow, Wittingen-Vorhop, Faßberg, Bergen und Celle. Dort sollte sich die Lage auch am Mittwoch und Donnerstag kaum entspannen.

Niedersachsen braucht Landregen

Für die kommenden Tage erwartete der DWD wechselhaftes Wetter. So könne es am Mittwoch in Niedersachsen und Bremen auch regnen. Am Donnerstag werde es bei bis zu 25 Grad wieder freundlicher. "Die Regenschauer sind nicht flächendeckend und werden zunächst bei der Waldbrandgefahr kaum Entspannung bringen", sagte eine DWD-Meteorologin in Hamburg. "Wichtig wäre ein anhaltender Landregen."

Mit Material von dpa

Auch in anderen Regionen Deutschlands höchste Gefahr

Nach zwei großen Moorbränden in Niedersachsen sind die Ursachen weiterhin unklar. In Goldenstedt bei Vechta konnte das am Ostermontag ausgebrochene Feuer fast vollständig gelöscht werden. Das sagte eine Polizeisprecherin am Dienstag.

Zum Nachlöschen waren noch rund 150 Feuerwehrleute im Einsatz, am Montag waren es bis zu 400 gewesen. Die Brandermittler konnten in dem Gebiet noch nicht mit ihrer Arbeit beginnen. Gebrannt hatte es auf einer Fläche von mehreren Hektar. Die Rauchsäulen waren kilometerweit zu sehen.

Feuer bei Bad Bentheim und im Emsland

In einem Heide- und Moorgebiet in der Nähe von Bad Bentheim hatte es auf einer Fläche von rund 30 Hektar gebrannt. Zwischenzeitlich halfen Einsatzkräfte aus dem benachbarten Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden. Am Montagnachmittag konnten die letzten Flammen gelöscht werden, am Dienstag war die Feuerwehr auch dort aber noch mit Nachlöschen beschäftigt. "Durch den auffrischenden Wind glimmen immer wieder Glutnester auf", sagte Ortsbrandmeister Stefan Reimann von der Feuerwehr Gildehaus. Die Brandermittlungen liefen, teilte eine Polizeisprecherin mit.

Im Emsland brannte am Montag ein kleines Waldstück. Das Feuer in Geeste könnte nach ersten Erkenntnissen durch ein nicht vollständig gelöschtes Osterfeuer und starken Wind entfacht worden sein, hieß es.

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