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Garten

Weiße Taubnessel

von , am
12.06.2013

Die Weiße Taubnessel (Lamium album) wächst in Wildkrautfluren, an Hecken, Wald- oder Wegrändern, manchmal auch an Mauern. Sie bevorzugt nährstoffreiche und etwas feuchte Standorte.

Weiße Taubnessel © Tubes

Im nicht blühenden Zustand sind junge Pflanzen der Taubnesseln leicht mit jungen Pflanzen der Großen Brennnessel zu verwechseln. Sobald der Lippenblütler jedoch seine attraktiven Blüten mit den für die Pflanzenfamilie typischen Ober- und Unterlippen ausbildet, wird klar, dass die Arten nicht miteinander verwandt sind. Auch weisen die Blätter der Taubnessel im Gegensatz zu denen der Brennnessel keine Brennhaare auf. Bevor man sich jedoch die Finger verbrennt, genügt ein Blick auf den Stängel. Ist er vierkantig, handelt es sich um eine Taubnessel! Die Weiße Taubnessel zeichnet sich durch eine sehr lange Blütezeit aus, die sich von April bis zum Frost erstreckt.

Neben der Weißen Taubnessel kommt in unseren Breiten noch die gelb blühende Goldnessel und die purpurrot blühende Gefleckte Taubnessel vor, die beide als pflegeleichte, immerblühende Bodendecker für Gehölzsäume verwendet werden können.
Früher gab man dem Hühnerfutter Taubnesseln bei, da man glaubte, diese würden deswegen mehr Eier legen.

Im Garten: im Randbereich von Gehölzen
Lebensdauer: mehrjährig
Standort: halbschattig / nährstoffreich / etwas feucht
Blütezeit: April bis
November
Vermehrung: Samen und unterirdische Ausläufer
Bedeutung für die Tierwelt: Hummelfutterpflanze / Futterpflanze zahlreicher Schmetterlingsraupen
Verwendung: Blätter
und Blüten sind zum Verzehr geeignet
Besonderes Geschmackserlebnis für Groß und Klein: aussaugbarer
Nektartropfen in Blütenröhre
Zu Beachten: durch
Ausläufer sehr ausbreitungsfreudig.
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