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Garten

Wiesen-Margerite

von , am
05.09.2014

Warum nicht einen Teil einer großen Rasenfläche durch weniger häufiges Mähen in eine Blumenwiese mit Margeriten verwandeln? Neben dem hübschen Blühaspekt hat man zudem eine Orakelpflanze zur Hand.

Wiesen-Margerite © Tubes
 
"Er liebt mich, er liebt mich....". Ein Blütenblatt nach dem anderen wird abgezupft, um die ewige Frage zu beantworten. Daher erhielt die Pflanze auch den volkstümlichen Namen "Orakelblume". Legt man dann noch ein Blütenköpfchen unter das Kopfkissen, erscheint einem der Zukünftige im Traum.

Wie das Gänseblümchen gehört auch die Wiesen-Margerite zur Familie der Korbblütler. Die jeweils einzeln auf den kantigen Blütenstängeln sitzenden Blütenkörbchen der beiden Pflanzen ähneln sich sehr, die der Wiesen-Margerite sind jedoch mit bis zu 6 cm Durchmesser wesentlich größer. Sie bestehen aus etwa 300 bis 400 gelben, duftenden Röhrenblüten im Zentrum und zahlreichen weißen Zungenblüten im Randbereich.

Die Wiesen-Margerite (Leucanthemum vulgare) ist auf nährstoffreichen Wiesen und Weiden, auf Äckern und Brachflächen zu finden. An neu angelegten Straßenbegleitflächen ist sie manchmal in großen Beständen als Pionierpflanze kurzzeitig anzutreffen. Seit dem Mittelalter wird die Wiesen-Margerite als Zierpflanze kultiviert; zahlreiche Züchtungen sind im Garten und in Blumenkästen zu finden.

Alle Teile der Wiesen-Margerite können zu Kontaktallergien führen. Also, vor dem Einbringen in den Garten die Empfindlichkeit testen!

Lebensform: mehrjährig
Standort: sonnig/frischer bis trockener Boden
Blütezeit: Mai bis Oktober
Vermehrung: Samen und unterirdische Ausläufer
Als Gemüse verwendbar
Zu beachten: tiefwurzelnd und ausbreitungsfreudig  
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