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Wettbewerb

Niedersachsens Holzbau preisgekrönt

Gruppenfoto Holzbaupreis
Eva Eckinger
am
15.11.2018

Die Gewinner des Niedersächsischen Holzbaupreises 2018 für vorbildliche Holzbauten stehen fest. Ministerin Otte-Kinast zeichnete die Preisträger aus.

In der vergangenen Woche wurden die Gewinner des "Holzbaupreises Niedersachsen 2018" gekürt. Die Schirmherrin, die Niedersächsische Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Barbara Otte-Kinast, zeichnete die Preisträger in Hannover aus.

Alle zwei Jahre wird der Wettbewerb vom Landesbeirat Holz e.V. und dem Landesmarketingfonds Holz des 3N Kompetenzzentrums Niedersachsen Netzwerk Nachwachsende Rohstoffe und Bioökonomie e.V. durchgeführt.

Im Fokus stehen Gebäude aus Holz und Holzwerkstoffen

Mit dem Preis sollen Gebäude ausgezeichnet werden, die

  • überwiegend aus Holz und Holzwerkstoffen sowie weiteren nachwachsenden Rohstoffen bestehen und
  • im Sinne von Klimaschutz und Nachhaltigkeit ökologische und ressourcensparende Aspekte besonders berücksichtigen.

Aus insgesamt 30 Bewerbungen wurden fünf Preisträger ermittelt und vier Anerkennungen an Bauherren, Architekten und Planer für besonders gelungene Holzbauten in Niedersachen vergeben.

1. Preis: Kindergarten wird zu Zweifamilien-Passivhaus

Den 1. Preis, der mit 5.000 Euro dotiert ist, erhielt das Objekt "holzbox." für den Umbau und die Aufstockung eines ehemaligen Kindergartens in ein Zweifamilien-Passivhaus.

Die Jury überzeugte neben dem gestalterisch sehr anspruchsvollen Design auch die vorbildliche, flächenschonende Umsetzung der Baumaßnahmen.

2. Preis: Hannover, Ottersberg und Vechta

Der 2. Preis wurde an gleich drei Preisträger verliehen.

  • Prämiert wurden die "Kletterhalle" des Deutschen Alpenvereins in Hannover,
  • das Mehrfamilienhaus “die grüne 88“ in Ottersberg sowie
  • die "Einfamilienhäuser Hermannstrasse“ in Vechta.

Die Jury würdigte den konsequenten Einsatz des Baustoffes Holz ebenso wie das Engagement der Planer und Bauherren bezüglich ökologischer Nachhaltigkeit und Energieeffizienz.

Den Sonderpreis "Baukultur" erhielt das “Büro und Ausstellunggebäude“ der Tischlerei Krüger in Alfeld. Hierbei wurde die baukulturelle Vorbildwirkung für den klein- und mittelständischen Gewerbebau honoriert und die damit verbundene architektonische Wertschätzung für das Thema Büro und Ausstellung, erklärt das 3N Kompetenzzentrum.

Bauen mit Holz in Niedersachsen weiter etablieren

Schirmherrin Otte-Kinast betonte in ihrer Laudatio: "Immer mehr Menschen entscheiden sich heute für nachhaltiges Bauen und Wohnen. Die hohe Qualität der eingereichten Objekte zeigt, dass Holz als leistungsfähiger Baustoff und wichtiger Kohlendioxid-Speicher für unser zukünftiges Bauen unverzichtbar ist."

Mit der Verleihung des Holzbaupreises an gelungene Beispiele wolle man zeigen, welche vielfältigen Möglichkeiten Holzbau bietet und dazu beitragen, das Bauen mit Holz in Niedersachsen weiter zu etablieren.

Das hohe Innovationspotential des modernen Holzbaues werde durch die diesjährigen Wettbewerbsteilnehmer hervorragend umgesetzt, lobte Robert Marlow, Präsident der Architektenkammer Niedersachsen und Juryvorsitzender, das Ergebnis.

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