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Agrarpolitik

Offen für Kritik, nicht für Ideologie

von , am
10.12.2014

"Wir stehen für Veränderungen", versicherte Landvolkpräsident Werner Hilse auf der Mitgliederversammlung des Verbandes in Hannover. Die LAND & Forst war vor Ort.

Das neue Landvolkpräsidium: Ulrich Löhr, Albert Schulte to Brinke, Werner Hilse und Heinz Korte (v.l.). © Molsen

Der zuvor mit großer Mehrheit wiedergewählte Präsident gab einen tiefen Einblick in die Stimmungslage auf dem Land. Starken Beifall erhielt er für die Äußerung, die Landwirtschaft sei offen für Kritik, nicht aber für Ideologie. Die Politiker in Land, Bund und EU sollten nicht immer nur in die Entscheidungsfreiheit der Landwirte eingreifen, sondern allenfalls Rahmenbedingungen oder Leitplanken setzen. Der Präsident verwies auf das im vergangenen Jahr verabschiedete Leitbild des Verbandes und versicherte: "Wir Bauern machen unsere Arbeit so gut wie möglich". So wertete er auch die gute Ernte des Jahres 2014 als ein Zeichen dafür, dass offenbar alles gestimmt habe.
 
Derogation erhalten!
 
Mehr Differenzierung erwartete er bei der anstehenden Änderung der Düngeverordnung, über deren Inhalte zwischen Bund und Ländern noch heftig gerungen wird. Hilse warnte vor zu starren Obergrenzen von den Alpen bis zur Nordsee und machte sich erneut für die Fortführung der bewährten Derogationsregelung stark.
 
Den vollständigen Artikel dazu finden Sie in der aktuellen LAND & Forst-Ausgabe, Nr. 50.
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