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Niedersächsischer Zuckerrübentag

Was ändert sich nach dem Ende der Zuckermarktordnung?

Landvolk Pressedienst
am
24.05.2016

Hannover - Die EU-Zuckermarktordnung endet 2017. Was sich dann verändert, wird auch auf dem Niedersächsischen Zuckerrübentag diskutiert.

Wie wird sich der Zuckerrübenanbau in Niedersachsen nach dem Ende der EU-Zuckermarktordnung 2017 entwickeln? Die aktuellen Verhandlungen und auch Entscheidungen in der Vergangenheit werden eine direkte Auswirkung auf die landwirtschaftlichen Betriebe mit Zuckerrübenfruchtfolge haben.

Doch auch Zulieferer von Pflanzenschutz, Saatgut und Technik, Lohnunternehmer für Ernte und Abfuhr und nicht zuletzt die Nordzucker AG und die Anbauerverbände werden die Folgen der Verhandlungen zu spüren bekommen.

Vertragsbedingungen für Zuckerrübenlieferung ab 2017 stehen fest

Lange herrschte Unsicherheit bei den Landwirten über Liefermengen und Auszahlungspreise . Vergangene Woche haben sich der Dachverband Norddeutscher Zuckerrübenanbauer (DNZ) und die Nordzucker AG schließlich auf die Vertragsbedingungen zur Lieferung von Zuckerrüben ab dem Anbaujahr 2017 verständigt.

 

Rübenanbauer können zwei Preismodelle wählen

Die Rübenanbauer können zwischen zwei Preismodellen und einjährigen bzw. dreijährigen Vertragslaufzeiten wählen. Die rund 7.000 norddeutschen Zuckerrübenanbauer erhalten in Kürze umfassende Informationen zu den Vertragsmodalitäten.

 

Zuckerrübentag thematisiert Verhandlungsergebnisse

Die Zuckerrübenanbauerverbände, die Nordzucker AG, die Landwirtschaftskammer Niedersachsen und die Arbeitsgemeinschaft zur Förderung des Zuckerrübenanbaus in Norddeutschland (ARGE Nord) laden am 7. Juni zum 20. Niedersächsischen Zuckerrübentag nach Pattensen / Koldingen ein.

Auch dort werden die aktuellen Verhandlungsergebnisse thematisiert. Dr. Heinrich-Hubertus Helmke, Geschäftsführer des DNZ, und Dr. Lars Gorissen, Agrarvorstand der Nordzucker AG, waren unmittelbar an den aktuellen Preis- und Liefervertragsverhandlungen beteiligt. Sie werden in Kurzvorträgen auf die zukünftigen Vertragskonditionen eingehen.

40 Aussteller vor Ort

Auf den Feldführungen sind Stationen mit Zwischenfruchtdemonstrationen und Bodenprofil geplant. Versuche zur Stickstoffdüngung, Gleichstandsaat, Herbizideinsatz und Nematodenbekämpfung werden für die Besucher vorbereitet.

Außerdem stehen Bodenbearbeitung und mechanische Unkrautbekämpfung sowie Sorten- und Beizversuche im Fokus. Innovationen rund um die Zuckerrübe präsentieren zudem 40 Aussteller.

Besuch des Zuckerrübentages ist kostenlos

Der Besuch des 20. Niedersächsischen Zuckerrübentages am 7. Juni ab 9.30 auf dem landwirtschaftlichen Betrieb von Hans-Heinrich Schnehage in Pattensen / Koldingen ist kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen stehen bereit auf www.dnz.de.

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