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Kartoffelanbau

Durchwuchskartoffeln: Wie Sie Knollenverluste vermeiden

Durchwuchskartoffeln in einem Maisbestand
Dr. Rolf Peters LWK Niedersachsen
am
24.02.2017

Durchwuchskartoffeln stellen ein zentrales Fruchtfolgeproblem dar. Tipps zur Vermeidung von Knollenverlusten gibt es in der LAND & Forst 8/17.

Durchwuchskartoffeln als ein zentrales Fruchtfolgeproblem beeinträchtigen nicht nur den Kartoffelanbau, sondern auch die weiteren Kulturen. In den Folgekulturen lassen sie sich nur schwer kontrollieren. Entscheidend ist, die Knollenverluste bei der Ernte zu minimieren. Eine zentrale Bedeutung hat die optimale Einstellung des Roders.

Kartoffeln: Knollenverluste minimieren

Folgendes sollten Sie beachten, um Knollenverluste zu minimieren:

  • Arbeiten Sie mit einer an den tiefsten Knollen im Damm ausgerichteten Arbeitstiefe der Schare.
  • Achten Sie auf eine an die Reihenweite angepasste Breite der Dammaufnahme.
  • Vermeiden Sie Knollenverluste beim Übergang vom Schar auf die Siebkette.
  • Nutzen Sie Siebketten mit einem auf die Knollengröße und die Siebfähigkeit des Bodens ausgerichteten Stababstand.
  • Passen Sie die Krauttrenneinrichtungen an die Menge des aufzunehmenden Krautes sowie die Krauthängigkeit der Knollen an.
  • Achten Sie auf die Beibehaltung eines nahe der kleinsten Knollengrößen liegenden Abstandes zwischen den Gummifingerbändern und den schräg stehenden Ableitwalzen in den verschiedenen Trennelementen des Roders.
  • Setzen Sie Gummifingerbänder mit vollständigen und gleichmäßig langen Fingern ein.

Weitere Tipps lesen Sie in der LAND & Forst 8/17 auf den Seiten 34 bis 35. Möchten Sie die LAND & Forst zum Probelesen bestellen? Dann klicken Sie hier…

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