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Zuckermarkt

Niedersachsens Zuckerrübenanbauer fordern fairen Wettbewerb

Nordzucker Fabrik
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Werner Raupert, LAND & Forst
am
11.02.2019

"Fair Play für die heimische Zuckerrübe" fordern nach dem Wegfall der Zuckerquote auch Niedersachsens Anbauer.

Ein Jahr nach dem Wegfall der Zuckerquote im September stellen auch Niedersachsens Rübenanbauer fest, dass es innerhalb der EU keinen fairen Wettbewerb gibt. Staatliche Beihilfe in Höhe von 200 bis 600 €/ha sowie Diskriminierungen beim Pflanzenschutz haben das Fass jetzt zum Überlaufen gebracht.

Bestes Beispiel dafür sind Notfallzulassungen für die Neonikotinoide in zwölf EU-Ländern. Die deutschen Landwirte wollen sich diese Ungerechtigkeiten seitens der Politik und der Behörden nicht mehr gefallen lassen.

Zuckerbranche ruft zur bundesweiten Initiative auf

Um sich selbst ein Bild zu machen, hat die deutsche Zuckerbranche Interessierte zur bundesweiten Initiative "Fair Play für die heimische Zuckerrübe" eingeladen.

In Niedersachsen haben dazu Veranstaltungen in der vergangenen Woche in Schladen, Clauen, Nordstemmen, Uelzen und in Hundisburg stattgefunden. Die Beteiligten haben auf die Wettbewerbsverzerrungen aufmerksam gemacht.

Zuckerrübenanbauer: Von der Politik allein gelassen

"Wir fühlen uns von der Politik allein gelassen", äußerten sich DNZ-Geschäftsführer Dr. Heinrich Hubertus Helmke und Gerhard Borchert, Vorsitzender des ZAV Niedersachsen Ost, bei der Veranstaltung in Schladen. Dabei legten sie Wert auf die Feststellung, dass sich die Bauern nicht über Ertrags- und Marktschwankungen beklagen.

"Wir wollen keine Sonderbehandlung, sondern nur faire Rahmenbedingungen in Europa", stellten sie klar.

Die Grimme Rexor Platinum Rübenroder in Bildern

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